Internationales Expertentreffen am IFM-GEOMAR
16.08.2010/Kiel. . In einem zweitägigen internationalen Expertentreffen, dass diese Woche am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel stattfindet, diskutieren 30 Wissenschaftler aus 14 Ländern über Fortschritte in Messverfahren und aktuelle Forschungsergebnisse.
Bei Kobalt denkt zunächst kaum jemand an Meerwasser, auch Eisen oder Kupfer verbindet man eigentlich nicht mit dem nassen Element. Dennoch sind diese Metalle in geringen Spuren auch im Meerwasser enthalten und spielen eine sehr wichtige Rolle für das Wachstum mariner Organismen. Kobalt ist zum Beispiel in geringsten Konzentrationen im Meerwasser enthalten, typische Mengen sind 30-70 Picomol pro kg Meerwasser. Das ist unvorstellbar wenig, Natrium beispielsweise, ein Bestandteil des Meersalzes ist mit 0.47 Mol pro Kilogramm 5 x 1011 - Mal so häufig.
„Solche in äußerst geringen Konzentrationen vorkommenden Spurenmetalle im Meerwasser nachzuweisen, ist schon eine besondere Herausforderung“, meint der Meereschemiker Dr. Peter Croot vom IFM-GEOMAR. Deshalb werden die Messverfahren und analytischen Nachweismethoden ständig verbessert.
Dennoch sind diese in geringesten Konzentration auftretenden Spurenmetalle eminent wichtig, Kobalt findet sich beispielsweise in dem lebenswichtigen Vitamin B12 wieder, das viele Pflanzen und Tiere benötigen. Viele Wechselwirkungen zwischen Spurenmetallen und organischen Verbindungen sind bísher unzureichend bekannt und können durch verbesserte Messtechnik erst jetzt überhaupt nachgewiesen und untersucht werden.
„Es wird noch eine Weile dauern, bis wir die Bedeutung der verschiedenen Spurenmetalle in der „chemischen Suppe“ Meerwasser verstanden haben“, so Peter Croot. Der Austausch der neuste wissenschaftlichen Erkenntnisse und Messverfahren, hilft uns sehr, um die Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzubringen“, resümiert Croot.
Hintergrund:
Die Veranstaltung am IFM-GEOMAR, an der 30 Experten aus 14 Ländern teilnehmen wird von der Europäischen Union im Rahmen der beiden Programme: EU COST Actions: 735 (Tools for Assessing Global Air-Sea Fluxes of Climate and Air Pollution Relevant Gases) und 801 (The ocean chemistry of bioactive trace elements and paleoclimate proxies) gefördert. Ferner wird das Treffen auch aktiv durch zwei internationale Forschungsprogamme unterstützt: Die Surface Ocean – Lower Atmosphere Study (SOLAS) und das GEOTRACES Programm.
In dem Upgrade-Seminar, das von SSI Instructor Trainer Stefan BERGER und SSI Certifier Wolfgang EDER durchgeführt wird, werden die neuen SSI Kurse SSI Dive Guide und SSI Divemaster thematisiert.
Sowohl die theoretischen Inhalte des Kurses als auch die praktischen Fertigkeiten werden erarbeitet. Dazu gehören auch die neuen SSI Bewertungsformulare für Tauchgangs-Führung und Tauchgangs-Briefing.
Teilnehmen können an diesem Seminar alle SSI Advanced und SSI Divecon Instructoren aus ganz Deutschland.
Das „Zuckerl“ an dem Seminar: Die Fortbildung findet im Rahmen des traditionellen „FIT-Diver-Festes“ von Sport EDER + BERGER im Dschungel- & Bogencamp Neuhaus statt.
Dort besteht die Möglichkeit vor dem Seminar verschiedene Outdoor-Aktivitäten wie Kanufahren, Bogenschießen, Monkey-Climbing und Slacklining auszuprobieren. Das Beste daran: alles völlig gratis!
Die verrücktesten Wasserattraktionen der Welt findet man in Orlando, Florida. Dort überbieten sich die vier riesigen Wasserparks Wet ’n Wild, Disney’s Typhoon Lagoon und Blizzard Beach Water Park und SeaWorld’s Waterpark Aquatica mit haushohen Surfwellen, steilen Wasserpisten und Rutschröhren, die einem mehr kalte Schauer über den Rücken jagen als manche Achterbahnfahrt. Mit gekacheltem Schwimmbecken, Sprungbrett und Rutschbahn haben die Wasserattraktionen der neuesten Generation nichts mehr gemeinsam.
AQUATICA
Eine völlig neue Art von Wasserabenteuer finden Wagemutige in diesem Sommer in SeaWorld’s Waterpark Aquatica. In der brandneuen Wasserrutsche Omaka Rocka werden Badegäste wie in Half-Pipes trichterförmige Wände hinauf gedrückt und kräftig durchgeschüttelt, bevor sie in einem Labyrinth aus Rutschen und Rinnen verschwinden. Doch anders als beim Skateboarden und Achterbahnfahren folgt auf das erhebende Gefühl der Schwerelosigkeit der gnadenlose Sturz ins kalte Nass.
Dolphin Plunge nebenan bietet Besuchern ein einmaliges Unterwassererlebnis inmitten von Delfinen. In einer gläsernen Röhre rutschen Gäste 15 Meter lang durch ein Becken, in dem sich schwarz-weiße Commerson-Delfine tummeln. Und selbst die beliebten Lazy Rivers sind heutzutage eher „crazy“ als „lazy“. Statt gemächlich in dicken Reifen den Fluss entlang zu treiben, werden Badegäste in Schwimmwesten von künstlichen Stromschnellen wie Roa’s Rapid in rasanter Geschwindigkeit um die Kurven gespült, während ihnen meterhohe Gischt entgegen spritzt.
WET ’N WILD
Selbst in Wet ’n Wild, dem ältesten Wasserpark der Welt, haben seit der Eröffnung 1977 am International Drive zahlreiche Innovationen Einzug gehalten. Vor seiner waghalsigsten Attraktion, dem Bomb Bay, kneifen selbst erfahrene Adrenalinjunkies. In dem sechs Stockwerke hohen Turm steigen Badegäste in eine bombenähnliche Kapsel, bevor sich der Boden auftut und die Insassen eine beinahe vertikale 23 Meter hohe dunkle Wasserrutsche hinunterstürzen.
Disco H2O heißt die wohl einzige Diskothek, die sich innerhalb einer röhrenförmigen Wasserrutsche befindet. Umgeben von Lichteffekten, Disco-Kugel, Trockeneisnebel und cooler Musik reiten Besucher buchstäblich auf der Disco-Welle. Der Dancefloor ist hier zwar etwas beengt, aber dafür können sich sportliche Gäste in einer eigenen Wake Zone nach Herzenslust austoben. Auf dem großen See werden sogar Kurse im Knee-Boarden und Wake-Skaten angeboten.
BLIZZARD BEACH
Weihnachtslieder, Tannenbäume und Eiszapfen heißen Badegäste am Eingang von Disney’s Blizzard Beach Water Park willkommen. Die künstliche Schnee- und Eislandschaft unter der Sonne Floridas ist einem Skiort aus den Alpen nachempfunden. Die Illusion ist so täuschend echt, dass Parkbesucher immer wieder davon berichten, wie ihnen allein vom Anblick der Winteridylle, vom Tannenduft und den weihnachtlichen Klängen automatisch kalt wird - selbst bei 30 Grad im Schatten.
Ein echter Skilift transportiert die Badegäste in Bikini und Badehose auf den verschneiten Berg. Vom Gipfel aus können sie zwischen verschiedenen Abfahrten wählen, bäuchlings auf dem Schmelzwasser die Skipiste hinunter flitzen oder ihren Mut in der gefürchteten, 12 Stockwerke hohen Wasserrutsche Summit Plummit unter Beweis stellen. Für eine sanfte Landung sorgt ein Auffangbecken, dessen Wasser mithilfe einer speziellen Technik weicher gemacht wurde.
TYPHOON LAGOON
Wie es auf einer tropischen Insel nach einem Taifun zugeht, erleben Parkbesucher in Disney’s Typhoon Lagoon Water Park. Aus einem gestrandeten Schiff schießen Wasserfontänen, während im Wave Pool turmhohe Wassermassen über die Gäste hereinbrechen. Surfer können hier schon früh morgens vor Parköffnung auf den Riesenwellen reiten.
Risikofreudige können im Shark Reef mit echten Haien schwimmen – ganz ohne Käfig oder gläserne Trennwand. Wer die Anweisungen befolgt, muss die friedliche Haiart nicht fürchten, da sich die Tiere von Natur aus am Boden aufhalten und regelmäßig gut gefüttert werden.