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Aktualisiert: vor 2 Tage 13 Stunden

Das Meer kommt nach Berlin / Kieler Meeresforscher gestalten Kinderprogramm im Bundestag

7. September 2010 - 18:46

08.09.2010/Kiel/Berlin. Am 12. September öffnet der Deutsche Bundestag mit dem „Tag der Ein- und Ausblicke“ seine Türen für die Öffentlichkeit. Mit dabei sind in diesem Jahr die Kieler Meeresforscher, die nicht nur eine vierwöchige Sonderausstellung zum Thema „Die Rolle des Ozeans im Klimawandel“ präsentieren sondern auch ein spezielles Kinderprogramm gestalten. Meerestiere zum Anfassen, Vorträge aus der Kieler Kinder- und Schüleruni und andere Attraktionen rund um die Meeresforschung werden für die kleinen Besucher im Paul-Löbe-Haus angeboten.
 
Wer wohnt in einer Muschel, wie fühlt sich ein Seestern an, wie unterscheidet man Weibchen und Männchen bei den Krebsen? Heidi Gonschior vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und ihr Team wissen alles über die heimischen Meeresbewohner.

Um dieses Wissen auch Kindern zu vermitteln, die fern von der Küste leben, bringen sie sogar echte Meerestiere mit nach Berlin ins Paul-Löbe-Haus. „Hier dürfen die Lütten nicht nur gucken, sondern auch Anfassen ist erlaubt“, betont Heidi Gonschior. Sie freut sich schon auf viele wissbegierige kleine „Meeresforscher“. Wer mag, kann sein Lieblingsmeerestier auch auf ein Stück Papier bannen.

Dies ist nur eine der Attraktionen, die die Kieler Meeresforscher am 12. September anlässlich des „Tages der Ein- und Ausblicke“ des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus bieten. Eine weitere sind mehrere Vorträge der Kieler Kinder- und Schüleruni mit spannenden Themen rund ums Meer. So erklärt der bekannte Klimaforscher Prof. Mojib Latif, warum es auf der Erde so schön warm ist, Prof. Martin Visbeck zeigt Aktuelles zu Messrobotern im Meer und Prof. Sebastian Krastel erklärt, wie Tsunamis entstehen und was für Gefahren das Meer für die Menschen birgt.
Alle großen und kleinen Besucher sind natürlich auch eingeladen, sich die Ausstellung „Die Rolle des Ozeans im Klimawandel“ anzuschauen, die gemeinsam mit der Kieler Muthesius Kunsthochschule gestaltet wurde. Die Ausstellung will aber nicht nur Fakten vermitteln, sondern durch die spezielle künstlerische Gestaltung den Besucher faszinieren und so auch erreichen, dass er sich länger und intensiver mit den Themen auseinandersetzt.
 
„Gemeinsam mit unseren Kollegen vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ wollen ein wir ein spannendes und attraktives Rahmenprogramm für kleine und große Meeresforscher anbieten und das Interesse am Thema Meer auch im Binnenland wecken“, so Dr. Andreas Villwock, Sprecher des IFM-GEOMAR.
 
Das Kinderprogramm findet am 12. September von 9-20 Uhr im Paul-Löbe-Haus statt

Taucher News - Werner Lau: Gratisnächte und satte Rabatte im Winter auf Bali

7. September 2010 - 9:48

Auch wenn dieser Sommer in Deutschland teilweise außergewöhnlich heiß war: schneller als man glaubt, stehen die Advents- und Weihnachtstage und die kühle Winterzeit vor der Tür - und die meisten Flüge in die Sonne sind dann erfahrungsgemäß ausgebucht. Aus diesem Grund bieten die Hotels von Werner Lau schon jetzt zwei großartige Specials auf Bali an, einschließlich einer Gratisübernachtung in den Traum-Resorts Alam Anda Dive & Spa Resort und Siddhartha Dive Resort & Spa - oder eine 30-prozentige Ermäßigung bei längerem Aufenthalt im Anschluss an die Feiertage.

"Während andernorts die Kosten über die Weihnachtstage ein Rekordhoch erleben, senken wir die Preise für alle, die bis 15. Dezember 2010 das Advents- und Weihnachts-Special buchen", kündigt Firmeninhaber Werner Lau an.

Und dieses Angebot kann sich wahrlich sehen lassen: Bei einem Aufenthalt von mindestens 10 Tagen im bekannten 4-Sterne-Haus Alam Anda Dive & Spa Resort oder im neuen 5-Sterne-Designhotel Siddhartha Dive Resort & Spa in der Zeit vom 1. Dezember 2010 bis zum 5. Januar 2011 gibt es eine Gratis-Übernachtung im gleichen Hotel dazu, außerdem eine einstündige Massage im hauseigenen "Spa", einen Ausflug in die Künstlerstadt Ubud und eine kleine Weihnachtsüberraschung.

Man erhält die gleichen "Weihnachtsgeschenke" sowie eine Gratisnacht im Siddharta (und einen Gratistransfer zwischen den beiden Hotelanlagen), wenn man jeweils mindestens fünf Nächte in beiden Hotels verbringt - auf diese Weise kann man beide Anlagen kennenlernen.

Doch das ist längst noch nicht alles. Beide Resorts warten während der Feiertage mit einem speziellen Weihnachts- und Silvesterprogramm für ihre Gäste auf: tägliche Verlosung kleiner Geschenke aus dem Adventskalender während der Adventszeit im Alam Anda sowie in beiden Hotels Cocktail-Empfang und 5-Gänge-Weihnachts-Dinner an Heiligabend, Cocktail-Empfang und Galabüfett an Silvester, dazu balinesische Tanzvorführungen, musikalische Unterhaltung und vieles mehr.

Für alle, die die Advents- und Weihnachtszeit lieber zu Hause verbringen und erst danach reisen möchten, hält Werner Lau ein Angebot zum Überwintern auf der *Insel der Götter* bereit: Wer sich im Zeitraum vom 6. Januar bis 15. März 2011 (letzter Abreisetag) für mindestens 20 Tage im Siddhartha oder im Alam Anda einquartiert, erhält auf die regulären Übernachtungspreise (ohne Transfers und Sonderleistungen) einen Sonderrabatt von 30 Prozent und auch buchbar über die Veranstalter.

Ab einer Aufenthaltsdauer von 10 Tagen gibt es bereits 15 Prozent Preisnachlass. Ein Beispiel: Für drei Wochen (21 Nächte) in einem Superior Bungalow des Siddhartha zahlt man pro Person (bei Doppelbelegung) nur 838 EUR statt 1.197 EUR (regulärer Preis ab 1. November 2010). Bei einem Aufenthalt in den Villen kann ein Paar pro Aufenthalt sogar über 1.600 EUR in drei Wochen sparen!

Werner Lau begann 2003 mit den ersten Tauchschulen auf Bali, 2006 kam sein erstes eigenes Hotel, das Alam Anda, hinzu und 2009 schließlich das großzügig angelegte Tauch- und Wellness-Hotel Siddhartha Dive Resort & Spa, das unmittelbar am Meer im Nordosten Balis unter deutsch-schweizerischer Leitung neben dem Luxus eines 5-Sterne-Resorts mit einer faszinierenden Architektur im balinesischen Stil auch eine einzigartige Lage, ein 1500 qm großes Spa und eine große Auswahl komfortabler Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

Seit einigen Monaten verwöhnt zudem der Schweizer Meisterkoch Toni Vals, der seit sechs Jahren auf der Insel lebt, die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten. Seitdem bietet das Resort eine noch größere Auswahl an Spezialmenüs wie *Riesengarnelen à la Siddhartha*, *Hummer 'Mutiara' à la Chef* oder balinesisches Spanferkel. Toni berät seine Gäste umfassend bei den Speisen und kann jederzeit auch auf ausgefallene Wünsche eingehen. Gästen mit geringen Englischkenntnissen, die an den von indonesischen Köchen (in englischer Sprache) angebotenen Kochkursen des Hotels teilnehmen möchte, steht er hilfreich zur Seite.

Natürlich sind die Resorts Alam Anda und Siddhartha mit den Werner-Lau-Tauchbasen auch ein Paradies für Tauch- und Schnorchelfreunde. Das Hausriff ist das erste seiner Art, das offiziell als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Da der Fischfang hier untersagt ist, kann man die Unterwasserwelt noch ganz in ihrer ursprünglichen Vielfalt und Schönheit bewundern. Anfänger wie Fortgeschrittene sind in den international bekannten und geschätzten Tauchschulen von Werner Lau bestens aufgehoben und können aus einem abwechslungsreichen Programm wählen.

Touristik Maritim - Unerwarteter Nachwuchs im Aquarium Sharjah - Schwarzspitzen-Riffhai „Amber“ gesund und munter

6. September 2010 - 18:51

Sharjah/VAE (hwbaPR/Bad Soden a. Ts – September 2010) –  Das etwas über 50 Zen-timeter große, gesunde Weibchen ist zugleich der erste im Aquarium des Emirats geborene Hai.

„Amber“ gesellt sich damit zu ihrer Mutter „Silver“ sowie den Artgenossen  „Gold“ und „Diamond“. Erst im April waren die drei Haie von Shark Island vor der Küste Sharjahs in das Aquarium gezogen. Die Schwangerschaft von „Silver“ blieb unbemerkt. Meeresbiologen überwachen „Amber“ momentan 24 Stunden in einem separaten Becken - auch um sie vor möglichen Zugriffen von Hammerhaien zu schützen. Schwarzspitzen-Riffhaie sind scheue Meeresbewohner, die dem Menschen kaum gefährlich werden. Obwohl sie im Pazifischen und Indischen Ozean häufig anzutreffen sind, hat die International Union for Conservation of Nature (IUCN) die Tiere als „fast bedroht“ eingestuft.

Die Organisation reagiert so auf einen durch Überfischung verursachten Rückgang der Population in einigen Gebieten. Im Juni 2008 als Teil des Sharjah Museum Department eröffnet, beherbergt das Aquarium inzwischen 250 einheimische Meerestierarten. Es trägt dazu bei, gefährdete Lebewesen zu erhalten und ein Bewusstsein für die Schön-heit der Unterwasserwelt zu schaffen.

Modernste Technologien in Kombina-tion mit Tunneln und Brücken ermöglichen faszinierende Blicke auf die Aquarium-Einwohner.

Sharjah – Emirat mit Vielfalt

Sharjah, das drittgrößte der Vereinigten Arabischen Emirate, verfügt über eine große landschaftliche Vielfalt, verfügt beispielsweise über den ältesten Mangrovenwald Arabiens. Außerdem ist es das einzige der sieben Emirate, das an zwei Meeren liegt, was es zum Paradies für Strand- und Tauchurlau-ber macht. Charakteristisch ist eine einzigartige Mischung aus Kultur und Moderne.

1998 ernannte die UNESCO Sharjah zur Kulturhauptstadt der arabischen Welt. Nicht nur die Altstadt mit ihren unzähligen Gassen und Palästen spie-gelt Sharjahs Ziele zur Erhaltung der eigenen Kultur wider, sondern auch die über 20 Museen.

Im Wettbewerb um die Besucher der Arabischen Emirate kann Sharjah - das sich, im Gegensatz zu anderen Emiraten, vom Klischee der „Zukunftsstädte des Mittleren Ostens“ distanziert – mit dem Bewahren der arabischen Iden-tität und als Familien- und Kulturdestination auf dem Tourismusmarkt er-folgreich punkten. Auch das gute Preis- / Leistungsverhältnis macht Sharjah für Touristen attraktiv. Es ist im Vergleich zu den Nachbaremiraten deutlich günstiger.

Artenschutz News - Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – was bleibt?

4. September 2010 - 18:55

Doch seitdem das Bohrloch abgedichtet ist, verdrängen andere Nachrichten das Thema langsam wieder aus dem öffentlichen Bewusstsein. Dabei sind die langfristigen Folgen der Ölpest noch lange nicht absehbar. Viele Fragen zu den ökologischen, ökonomischen und rechtlichen Folgen sind nach wie vor unbeantwortet. Meeresgeologen, -biologen, -chemiker, und Wirtschaftswissenschaftler des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ haben den bisherigen Kenntnisstand zusammengefasst und diskutieren ihn im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema

„Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – was bleibt?“

am Dienstag, 14. September 2010
um 19:30 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr
in der Kunsthalle zu Kiel (Düsternbrooker Weg 1, 24015 Kiel).

Rede und Antwort stehen:

Prof. Dr. Tina Treude (Mikrobiologin), Prof. Dr. Friedrich Temps (Chemiker), Prof. Dr. Jan-Hinrich Behrmann (Meeresgeologe), Prof. Dr. Lorenz Schwark (Geologe),
Prof. Dr. Martin Quaas (Volkswirt) und Dr. Matthias Haeckel (Biochemiker)
Moderiert wird der Abend von der Wissenschaftsjournalistin Angela Grosse.
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache durchgeführt und richtet sich ausdrücklich auch an Nicht-Wissenschaftler. Der Eintritt ist frei.

Die Podiumsdiskussion ist Teil des 3. Kieler Symposiums „Future Ocean“, zu dem sich vom 13. bis 16. September 2010 Experten aus 15 Nationen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel treffen, um aktuelle Fragen der Meeresforschung zu diskutieren

Messe Maritim News - Wassersportmesse Interboot 2010

3. September 2010 - 19:04

Die INTERBOOT Trends 2010

Friedrichshafen – Die Bootswirtschaft setzt in Sachen Konjunkturverlauf auf Zuversicht. Das wird bei den neuen Booten, die auf der INTERBOOT von 18. bis 26. September 2010 zu bestaunen sind, deutlich. Keine Spur von Zurückhaltung: Die neuen Motorboote bieten überwiegend Speed und Spaß. Bei den Segelyachten hält der Trend zum sportlichen Boot an, ohne dass die Crew dabei auf Komfort unter Deck verzichten muss.

Eine typische Vertreterin im Segment Speed und Spaß ist die neue 7,56 Meter lange Sessa Key Largo 27 der italienischen Sessa Werft, die es mit Hilfe ihrer beiden 150 PS starken Außenbordmotoren auf 41 Knoten oder über 75 Stundenkilometer bringt. Durch ein Sonnendeck vor dem geschützten Steuerstand wird das Boot unter Anker zur schnellen Badeinsel. Nachts bietet eine Schlupfkabine zwei Personen ein gemütliches Bett.

Erheblich mehr Komfort unter Deck bietet die neue 10,80 Meter lange Bavaria Sport 34 mit vier Kojen in zwei Kabinen, Salon mit Pantry und Bad. Die beiden Benzinmotoren in der Standardversion sind mit zusammen 450 PS ein Garant für schnelle Fahrten. Sparsamer im Verbrauch, aber dafür etwas langsamer ist das Sportboot von Deutschlands größter Yachtwerft durch eine Dieselmotorisierung mit zwei 220-PS-Maschinen. Auffällig bei der Präsentation der gesamten Bandbreite des motorisierten Wassersports auf der INTERBOOT ist unter anderem der 8,30 Meter lange Swiss-Cat 27 Geta der Schweizer Aarewerft Lehmann.

Diese Weltpremiere ist ein Raumwunder mit bis zu fünf Kojen unter Deck und bietet sich mit seinem 300 PS-Motor als schneller Gleiter für maximal zwölf Fahrgäste an.
Für viel Aufmerksamkeit wird auch das neue 6,10 Meter lange Festrumpfschlauchboot der Ott Wassersport e.K. in Meersburg sorgen, das durch einen Leichtbaumotor mit Jet-Antrieb im Schnellzugtempo über den Bodensee rasen kann. Das Boot mit geschütztem Fahrstand besticht durch sein funktionales Design.

Die Weltpremiere Linssen Grand Sturdy Hybrid aus den Niederlanden spricht Skipper an, die mit einer 8,20 Meter langen Stahlyacht vor allen Dingen leise, gemütlich und fast ohne CO2-Ausstoß auf eine See- oder Flussreise gehen wollen.

Das Boot mit hydrodynamisch optimiertem Unterwasserschiff wird von einem Elektromotor angetrieben, der durch Hightech-Batterien seine Energie bezieht, die wiederum durch Landstrom oder einen Drei-Kilowatt-Generator geladen werden. Nicht nur der Antrieb dieser Linssen ist beachtenswert, sondern auch das Raumangebot mit großer Eignerkabine und Salon.

Wie viele Motorbootwerften nutzen auch die Hersteller von Segelyachten die INTERBOOT als Premierenmesse für Boote der nächsten Wassersportsaison. So präsentieren nicht nur die beiden größten deutschen Werften wie die Bavaria Yachtbau GmbH und die Hanse Group ein kleines Feuerwerk an Interboot-Premieren, sondern auch Werften wie Hunter aus den USA oder Jeanneau aus Frankreich.

Die neue 12,34 Meter lange Sun Odyssey 409 konnte sogar erst kurz vor der INTERBOOT auf der Jeanneau-Werft fertig gestellt werden und wird nun als Weltpremiere präsentiert. Die schnelle, 7,5 Tonnen verdrängende Fahrtenyacht stammt aus der Feder des Konstrukteurs Philippe Briand und eignet sich für Küstenfahrt wie für Hochseereisen. Die 409er spiegelt die neuesten Erkenntnisse des Yachtdesigns wider. Das mit drei oder zwei Doppelkabinen angebotene Schiff mit fast geraden Bug und Doppelsteuerstand im Cockpit hat eine Segelfläche am Wind von fast 80 Quadratmetern, die eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit versprechen.

Moderne Rümpfe und viel Platz unter Deck bieten auch die beiden nagelneuen Bavaria Cruiser 36 (Länge 11,30 Meter) und 40 (Länge 12,35 Meter), die wie alle neuen Yachten der Werft aus der Feder des Konstruktionsbüros von Bruce Farr stammen und deren Interieur von der BMW Group Designworks USA gestaltet wurde. Verbessert wurden nicht nur die Segeleigenschaften, Bavaria präsentiert jetzt auch einen eigenen markanten Stil.

Etwas kleiner als die neuen Bavarias ist die 9,55 Meter lange Hanse 325 der Greifswalder Hanse Group, die von der Werft als schneller Performance Cruiser bezeichnet wird, dabei aber viel Lebensraum und Komfort unter Deck bietet.

Mit der neuen Dehler 32 präsentiert der Greifswalder Yachtbaukonzern, der die Dehler Werft übernommen hatte, ein 9,80 Meter langen Cruiser-Racer, der bereits erste Erfolge auf Regattabahnen verbuchen konnte. Die 32er mit einer Verdrängung von gut vier Tonnen holt sich ihren Speed von einer Segelfläche von 60 Quadratmetern am Wind. Die Yacht wurde vom Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co entworfen, die dem Schweizer Americas-Cup-Syndikat „Alinghi“ bereits zweimal den Cup-Gewinn ermöglichte. Noch sportlicheres Segeln ist mit der Weltpremiere Dinamica RS 940, einem Hightech-Daysailer aus Italien möglich. Der 9,40 Meter lange Racer aus der Feder von Regattayachtspezialist Claudio Maletto verdrängt nur 2,1 Tonnen, wird aber von der dafür riesigen Segelfläche von 58 Quadratmeter am Wind angetrieben.

Eine der größten Segelyachten der INTERBOOT ist die neue 15,21 Meter lange Hunter 55 CC aus den USA. Die Hochseeyacht ermöglicht mit Eignersuite mit großem Doppelbett, das aufgeklappt ein Whirlpool bietet, nicht nur luxuriöse Segelreisen, sondern bietet dabei auch noch mit der Segelfläche von 114 Quadratmetern ein gutes Geschwindigkeitspotential und kann darüber hinaus von einer kleinen Crew optimal gesegelt werden.

Traditionell nutzen auch Boots- und Yachtzubehörhersteller die INTERBOOT, um ihre Neuheiten erstmals zu präsentieren. Gezeigt werden nicht nur der neueste Stand der elektronischen Navigation, sondern auch aktuelle Entwicklungen der Segeltechnik wie besonders leichte, aber hochfeste Schoten und Fallen, weiterentwickelte Rollsegelanlagen und Hightech-Seglerbekleidung für jedes Wetter.

Eigner von kleineren Yachten und Booten können sich darüber hinaus auf die neue Generation der Handkombigeräte wie beispielsweise UKW-Funk mit vollfunktionsfähigen GPS-Gerät sowie auf energiesparende LED-Lampen als Positionsleuchten oder für die Innenbeleuchtung freuen.

Touristik Maritim & Artenschutz - 60 Babymeeresschildkröten im Hilton Maldives / Iru Fushi Resort & Spa auf den Malediven geboren

2. September 2010 - 18:58

Die Schildkröten schlüpften aus den Eiern, die unter dem feinen weißen Sand des Resortstrands eingegraben waren. Das seltene und sehr berührende Spektakel wurde vom Hotelteam und den Gästen des Resorts in gebührendem Abstand beobachtet.

„Meeresschildkröten gehören zu den ältesten und friedlichsten Kreaturen der Welt,“
meint General Manager Sebastien Kling. „Wir sind sehr stolz, dass unser Hotel von diesen
gefährdeten Tieren ausgesucht wurde. Wir hatten alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen
ergriffen, um unseren `Gästen´ ihren Weg auf die Erde und in den Ozean zu
ermöglichen.“

Die Neugeborenen der extrem gefährdeten Meeresschildkröten erleben nur mit einer
Chance von tausend zu eins das Erwachsenenalter. Sie schlüpfen bei Nacht und nehmen
blind Kurs auf das Meer, allein von ihrem Instinkt geleitet.

Ohne Hilfe und belauert von Raubtieren erlebt nur weniger als eines von zehn Schildkrötenbabys den Sonnenaufgang.

Aus diesem Grund hat das Hilton Maldives Iru Fushi Resort & Spa, unterstützt von
Spezialisten, Schritte unternommen, die Sicherheit der Babyschildkröten zu
gewährleisten. So haben Hinweistafeln an den Nestern dafür gesorgt, dass die Eier nicht
zertrampelt werden.

Sobald die Babyschildkröten zu schlüpfen begannen, sammelte ein Team die
Neugeborenen ein und setzte sie jenseits der belebten Lagune des Resorts aus, um ihren
Weg über den Strand abzusichern. Am offenen Meer wurden ungefähr 60
Babyschildkröten nach und nach in das klare blaue Wassers des Ozeans entlassen.

Vor den zuschauenden Mitarbeitern schwammen sie schnell ihrer Freiheit entgegen.
Erwachsene weibliche Meeresschildkröten kehren zu derselben Brutstätte zurück, um ihre
Eier zu legen. Es besteht also die Hoffnung, dass das Resort in ungefähr dreißig Jahren
wieder Meeresschildkröten willkommen heißen kann!

News Digitalfotografie vonn der photokina 2010: Trends der photokina 2010

1. September 2010 - 10:46

Fotografie 3.0 - Startschuss auf der photokina 2010

Technologien, Produkte, Funktionen

Die gewaltige Innovationskraft der Imaging World wird Veränderungen auslösen, die das Aufnehmen, Verarbeiten, Speichern, Archivieren und die Verwendung von Bildern erneut zu revolutionieren versprechen. Erste Vorankündigungen der Aussteller versprechen bereits jetzt, dass die Fotobranche zur photokina wieder einmal die Aufhebung bisher für unüberwindbar gehaltener, technischer Grenzen feiern und die Welt der Bilder durch neue Dimensionen bereichern wird.

Es kommt Bewegung in die Fotografie
Filmen und fotografieren erfolgt mit den gleichen Geräten. Die Ergebnisse können mit den gleichen Geräten angesehen, bearbeitet, gespeichert und mit anderen ausgetauscht werden. Der Camcorder wird zur Fotokamera, der Fotoapparat zum Camcorder. Doch das ist nur der erste Schritt. Die auf der photokina gezeigten, digitalen Aufnahmesysteme können gleichzeitig filmen und fotografieren. Sie ermöglichen schnelle Aufnahmeserien von Einzelbildern, um so automatisch sicher zu stellen, dass der Fotograf den optimalen Augenblick nicht verpasst. Der Druck auf den Auslöser genügt. Intelligente Automatiken übernehmen den Rest. Sogar die Auswahl des besten Bildes einer Serie nimmt die Kamera-Automatik dem Fotografen ab wie bei der ?Best Image Selection? Funktion der Canon Ixus 1000 HS.

Die Frage Filmen oder Fotografieren stellt sich auch für diejenigen nicht mehr, die sich ein Standard 10 x 15 Papierbild von einer HD-Videoaufnahme wünschen. Sowohl die neuen Kodak Picture Kioske mit ihrer ?Video Snapshots? Funktion im Handel als auch die neue Software mit ?Full HD Movie Print? Funktion für Canon Pixma Printer (z.B. iP4850) erlauben den Ausdruck einzelner Fotos aus Video-Clips.

Wichtigstes neues Element der Kategorie übergreifenden Features ist nicht nur das Aufnehmen von Full HD Filmen und Fotografieren mit einem Gerät, sondern der schnelle und einfache Upload der Ergebnisse auf die Social Community Plattformen wie Facebook, flickr oder Youtube. Hier kann der Fotograf oder Filmer nicht nur bereits in der Kamera bestimmen, welches Foto oder welcher Videoclip später ins Internet gestellt werden soll. Die mit dem Aufnahmegerät gelieferte Software (z.B. Nikon ViewNX 2) stellt beim Anschluss der Kamera an den heimischen PC oder Notebook automatisch die Verbindung zur gewünschten Internet Plattform her und konvertiert Fotos und Videos falls nötig in das erforderliche Webformat (z.B. Panasonic HDC-SDX1). Die jüngste Generation der Nikon Coolpix Digitalkameras der PJ-Serie kann nicht nur ihre eigene Fotos und Videos durch den integrierten Projektor groß an die Wand oder auf eine Leinwand werfen, sondern auch auf dem PC oder Labtop gespeicherte Präsentationen zeigen. Bei den neuen Digitalkameras von Kodak ist jetzt bereits auf dem Gehäuse eine Share-Taste integriert. Mit ihr können Bilder sofort markiert werden, der Upload der ausgewählten Bilder auf Facebook, Youtube oder auf die Kodak Gallery startet automatisch, wenn die Kamera mit dem PC verbunden ist.

Der Augenblick geht in Verlängerung
Die Zeiten, wo eine einzige Aufnahme genügte, um den entscheidenden Augenblick festzuhalten, sind vorbei. In Zukunft entsteht das perfekte Bild aus mehreren Einzelfotos. Die neuesten Digitalkameras von Canon, Fuji, Nikon, Olympus oder Ricoh nutzen mehrere hintereinander gemachte Aufnahmen zur Optimierung der Bildergebnisse. Dabei sucht der Bildprozessor aus den unterschiedlichen Einzelfotos jeweils die optimal abgebildeten Details und setzt diese zu einem neuen, perfekten Bild zusammen. Mit dieser Technik lassen sich rauscharme Fotos bei schwacher Beleuchtung erreichen, wie es beispielsweise die Ricoh CX4 im "Nachtlandschaft Mehrbild" Modus kann, die dazu vier Aufnahmen zu einem Bild vereint, um das Bildrauschen zu verringern.

Die Sony Cybershot Kameras der jüngsten Generation, wie beispielsweise die TX9, schießen zur Vermeidung von Farbrauschen bis zu sechs unterschiedliche Aufnahmen, aus denen sie schließlich die am besten belichteten Details zu einem neuen Foto zusammenfügen.

Eine andere Sony Funktion ist Background Defocus, bei der die Kamera zwei Aufnahmen macht: eine mit scharfem Vordergrund und eine mit unscharfem Hintergrund. So kann auch mit einer Kompaktkamera ein Bildeindruck erreicht werden, wie er sich sonst nur mit SLR-Kameras bei großer Blendenöffnung erzeugen lässt. Ähnlich mit zwei bis drei Einzelaufnahmen arbeitet auch die ?Pro Focus? Funktion der neuen Kompaktkameras von Fuji.

Um den Dynamikbereich anzupassen, so dass auch Spitzlichter oder und dunkle Bereiche im Motiv noch eine gute Detailzeichnung aufweisen, nutzen die Kamerahersteller ebenfalls die sogenannte Multi-Shot-Technik. So macht beispielsweise die neue Canon PowerShot S95 im HDR-Modus gleich drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung, die sie dann zu einem High Dynamic Range Bild zusammenfügt.

Gesetze der Optik ausgehebelt
Ein weiteres Anwendungsbeispiel für die neuen, softwarebasierten Mehrbild-Techniken sind die nahtlosen Verschmelzungen von Einzelaufnahmen zu eindrucksvollen Panoramen, deren Abbildungen den Bildwinkel des verwendeten Objektivs weit übertreffen. Mussten dazu bisher sorgfältig sich überlappende Einzelbilder aufgenommen werden, die dann an ihren Schnittstellen - entweder in der Kamera oder am PC - zusammengefügt wurden, so genügt dazu heute ein Kameraschwenk über das Motiv, um ein solches Breitbild einzufangen. (Sweep Panorama Funktion Sony, Motion Panorama Fujifilm).

Auch die Ausdehnung der Schärfe im Motiv lässt sich mit der Mehrbild-Technologie steuern. Dazu werden viele Einzelfotos mit unterschiedlicher Entfernungseinstellung aufgenommen, die dann zu einem Bild mit durchgehender Schärfe von vorn bis hinten verschmolzen werden. Eine noch sehr junge Technologie, die aufgrund verschiedener Patentanmeldungen zur photokina erwartet wird, ist die Kombination von geblitzten und nicht geblitzten Aufnahmen zu einem rauscharmen Foto mit ?Avalable Light? Charakteristik.

Aufbruch in die dritte Dimension
Dreidimensionale Bilder erobern nicht nur das große Hollywood-Kino sondern zunehmend auch das Wohnzimmer. Ein Trend, der immer wieder für Gesprächsstoff auf der photokina sorgte, steht vor dem Durchbruch zur Mode. Fotokameras und Camcorder für hochwertige 3D-Aufnahmen werden den Bildern eine weitere Dimension verleihen. Kameras und Camcorder mit 3D Funktionalität und Objektive und Vorsätze, die 2D-Geräte 3D-fähig machen, werden zu den Highlights der diesjährigen photokina gehören. So wird Panasonic sowohl ein 3D-Objektiv für die Kameras seiner G Micro System Digitalkamerareihe als auch 3D-fähige Camcorder und Fernseher vorstellen.

Fujifilm hatte auf der photokina 2008 den Beginn der dreidimensionalen Digitalfotografie markiert und zeigt in Köln auf der Messe mit der FinePix Real 3D W3 bereits die nächste Generation. Die neue, mit zwei getrennten, hochwertigen Aufnahmesystemen ausgestattete Kamera kann 3D-HD-Videos und Fotos mit 10 Megapixeln aufnehmen, deren Raumeffekt sich ohne Brille auf dem großen Kameramonitor erleben lässt. Für die eindrucksvolle Wiedergabe vor Publikum eignet sich jedes 3D-fähige TV-Gerät. Zu den fortschrittlichen Funktionen der neuen 3D-Kamerageneration gehören zeitversetztes Aufzeichnen der rechten und linken Teilbilder, ein Intervall-Modus und eine Parallaxen Kontrolle, durch die sich der 3D-Eindruck variieren lässt.

Erweiterung des kreativen Spielraums
Die Anzahl intelligenter Automatiksteuerungen macht es Fotografen und Filmern immer einfacher zu hervorragenden Ergebnissen zu gelangen. Es bedarf keiner handwerklichen fotografischen Kenntnisse mehr um ein Foto oder Videos in professioneller Bildqualität zu erstellen. In den meisten Fällen reicht der Druck auf den Auslöser, um eine Szene technisch perfekt ins Bild zu rücken. Gleichzeitig ist die Anzahl der individuell beeinflussbaren Parameter ins schier Unendliche gestiegen. Die Fotografie kann inzwischen Bilder realisieren, die so nur im Kopf des Fotografen existieren. Der Kreativität des einzelnen werden kaum noch Grenzen gesetzt. Wurden solche Bildumsetzungen bisher auf dem Computer mit leistungsstarker Bildbearbeitungssoftware realisiert, so lassen sich heute viele Effekte schon bei der Aufnahme oder Wiedergabe der Bilder in der Kamera erzeugen. Olympus hatte hier mit den ART-Filter und Magic Filter-Funktionen schon früh die Vorreiterrolle übernommen. Inzwischen bieten nahezu alle Kamerahersteller in den Geräten der jüngsten Generation Aufnahmemodi mit Verfremdungseffekten wie Cross-Entwicklung, Fisheye, Lochkamera, Pop-Art oder Monochrom. Es gibt auch Modelle mit Funktionen zur Simulation der Wirkung traditioneller Filme (z.B. Fujifilm Finepix F300EXR).

Zu den Verfremdungseffekten gibt es auch Funktionen zur Bildoptimierung. So können Kameras automatisch Schiefes gerade rücken. Ob ein schiefer Horizont oder stürzende Linien, wie sie durch Verkanten der Kamera  bei der Aufnahme hoher Gebäude entstehen oder auch um das Foto eines Gemäldes oder Flipcharts gerade zu rücken, die Kamerahersteller bieten in den Produkten der jüngsten Generation entsprechende Funktionen an (z.B. ?Smart Crop? Funktion Samsung).

Die neue Klassengesellschaft
Zwei neue Kamerakategorien haben sich im Digitalkameramarkt etabliert und schicken sich an, ansehnliche Marktanteile zu erobern: Die Kompaktkameras mit Wechselobjektiven und die hybriden Minicams im Handyformat. Beide Geräteklassen können fotografieren und filmen. Die herausragende Eigenschaft der Minicams, ist ihre einfache Anbindung an soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube oder flickr. Das Prinzip des Teilens und Mitteilens steht bei diesen Diensten im Vordergrund. Fotos und Videos sind ein wichtiges Mittel geworden, um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erzielen und Freunde und Familie am eigenen Leben teilhaben zu lassen.

Neue Geräte dieser Klasse, die per Knopfdruck die Übertragung ihrer Bilder ins Internet ermöglichen werden u. a. Kodak, Panasonic und Samsung auf der photokina zeigen. Der Trend zur Individualität bricht sich auch dadurch Bahn, indem die Camcorder-Gehäuse individuell gestaltet werden können. Bei der neuen facebook- und youtube-fähigen  TA1-Serie von Panasonic kann neben vier Farbvarianten auch unter einer Anzahl an Designfolien für das Gehäuse gewählt werden und es ist möglich, es mit Eigenkreationen zu beprinten.

Für diese vor allem bei jüngeren Verbrauchern beliebten Geräte hat Panasonic den Trend zur Individualisierung erkannt und eine Möglichkeit geschaffen, dass Verbraucher das Aussehen ihrer neuen HD Mobil-Kamera TA1 mit sogenannten Skins nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten können.

Neues aus dem Systembereich
Die spiegellosen Systemkameras mit Wechselobjektiven haben seit ihrer Markteinführung vor zwei Jahren sowohl den Amateur als auch den Profianwender von ihrer Leistungsfähigkeit trotz kompakter Bauweise überzeugt. Die Bandbreite der Leichtgewichte hat zugenommen, sowohl bei Panasonic und Olympus als Vertreter des Micro Four Third Standards als auch bei Samsung und Sony, deren Prinzip auf dem APS-C-Sensor aufbaut. Hier werden zur photokina 2010 die entscheidenden Weichen dafür gestellt werden, wer in dieser Kameraklasse, angesiedelt zwischen den Zoomkompakten und den SLR-Systemen, die Führung übernehmen wird. In dieser jüngsten Kamerakategorie werden die wichtigsten Innovationen hinsichtlich Technologie und Funktionalität erwartet.

Die Möglichkeit der Trennung von Sucher und Objektiv hat die Basis für diese neue Klasse gelegt. Dieses Prinzip wird bei den neuen Produkten, von denen erst auf der photokina 2010 der Schleier gelüftet werden wird, weiter getrieben. Es sind modulare Systeme denkbar, bei denen Sucherdisplay, Speichereinheit und Aufnahmemodul als getrennte Bauteile fungieren, die kabellos miteinander kommunizieren.  

Hardware folgt Software
Leistungsstarke Bildbearbeitung für Profis wie für den Hausgebrauch werden die Optimierung, Speicherung und Verwendung von digitalen Bildern erleichtern und gleichzeitig vielseitiger machen. Sie werden aber auch einer neuen Zubehörkategorie den Weg ebnen. Elektronisch gesteuerte Stativköpfe für die präzise Erstellung von Panorama-Teilbilder oder Präzisionsschienen für die maßstabsgetreue Verschiebung der Schärfenebene sowie Halterungen für die komfortable Handhabung von SLR-Kameras beim Filmen (Gitzo, Novoflex) unterstützen Fotografen bei der Erstellung der Einzelaufnahmen, die später für Panoramabilder, für Fotos mit durchgehender Schärfentiefe oder für die HDR-Bearbeitung genutzt werden sollen.

Mobilität braucht Bildkommunikation
Handwerkliche Fähigkeiten sind in der Fotografie mehr oder weniger obsolet geworden. Stattdessen haben die neuen kreativen Möglichkeiten und die schnelle Bildkommunikation per Internet und Mobiltelefon der Fotografie neue Anhänger geschaffen. Das Bild ? ob Foto oder Video - wurde zum wichtigsten und beliebtesten Kommunikationsmittel überhaupt, über das wir unterwegs und zuhause mit der Welt in Verbindung bleiben. Auch deshalb werden zahlreiche Hersteller auf der photokina 2010 neue   Techniken zum Austausch von Bildern zeigen. Von der integrierten W-LAN-Schnittstelle bis zum herausklappbaren USB-Stecker oder der Firmware basierten Übertragungssoftware für den schnellen Upload direkt aus der Kamera  ins Internet reichen die Lösungen, mit denen die Imaging Industrie die Bildkommunikation erleichtern und beschleunigen will. Wer unterwegs Bilder aufnimmt, will später auch wissen, wo genau sein Aufnahmestandpunkt war. Auch das können Kameras mit integrierten Ortungstechnologien wie GPS direkt oder über Zubehör immer öfter. Einige können sogar bei der Aufnahme einblenden wo sich der Fotograf befindet und was er fotografiert (Nikon, Panasonic, Samsung, Eye-Fi).

Zubehör ist wichtiger Handelsmarkt
Akkus und Batterien, Filteraufsätze, Stative, Taschen für die Fotoausrüstung ? auch das Zubehör zeigt seine Wandelbarkeit in der Leistungsfähigkeit, in der Bandbreite, in der Flexibilität und im Stil. Stative müssen unterschiedlichen Ansprüchen genügen ? von überall einsetzbar über geringes Gewicht und solide Materialauswahl bis zur hochwertigen Verarbeitung. Hier gibt es kein Limit. Fototaschen für den Consumer Bereich nehmen ebenso deutlich mehr Rücksicht auf den individuellen Stil des Anwenders und sind so flexibel gestaltet, dass sie auch für andere Zwecke in der Freizeit außerhalb der Fotografie einsetzbar sind. Ein Notebookfach ist in den größeren Formaten Standard, Farbe und Stil orientieren sich an den aktuellen Modevorstellungen junger Konsumenten. Liebhaber des klassisch-eleganten Stils werden ebenso fündig wie Outdoorfotografen, die besondere Ansprüche an die solide Verarbeitung robuster Materialien stellen.

Die photokina 2010 zeigt, welche Aufgabe dem Bild als wichtigstes Kommunikationsmittel heute zukommt. Die künstlerische Darstellung des Motivs in all seinen Facetten steht längst nicht mehr im Mittelpunkt. Bilder und Videos bewahren Erinnerungen und stellen aktuelle Erlebnisse und Emotionen dar, die mit anderen geteilt werden wollen. Im Zeitalter von Globalisierung und Mobilität entfernen sich Menschen räumlich voneinander oder ziehen sich zurück, um zur Ruhe zu kommen.  Das Bild hält den sozialen Kontakt aufrecht, sichert Aufmerksamkeit und Anerkennung  und bereichert die Kommunikation der Menschen untereinander. Umso wichtiger ist die Möglichkeit, fotografische Motive an jedem Ort, zu jeder Zeit und unter allen denkbaren Umständen festhalten und sie anderen Menschen leicht via Internet zugänglich machen zu können. Die photokina dokumentiert die Kultur des Bildes, wie wir sie derzeit erleben und wie sie sich zukünftig verändern wird.

Die World of Imaging prägt mehr und mehr unseren Lifestyle. Bei ihrem Treffen auf der photokina 2010 werden wieder alle führenden Hersteller der Branche zukunftweisende Produkte, Systeme und Lösungen zeigen, die den Umgang mit Bildern dramatisch verändern und die Kommunikation über Bildern erweitern und  noch facettenreicher machen.

Digitalfotografie News - Die Chance des Jahres - Sony Deutschland sucht den NEX Travel Scout

31. August 2010 - 16:14

Als Hauptgewinn winken ein Around-the-World-Ticket für zwei Personen, 1.000 Euro Taschengeld und die Systemkamera NEX-5D von Sony.

Berlin, 31. August 2010. Noch genau fünf Tage können sich Abenteurer, Reiselustige und Hobby-Fotografen als NEX Travel Scout bewerben und eine Weltreise für zwei Personen im Wert von 5.000 Euro gewinnen. Sony Deutschland ruft alle begeisterten Foto-Fans auf, diese einmalige Chance zu nutzen und am Wettbewerb teilzunehmen.

Bewerbungsphase:  Foto hochladen und Daumen drücken

Und so einfach geht’s: Noch bis 5. September 2010 können alle Interessierten ein Foto unter (http://www.)nex-travel-scout.de einreichen und die Frage nach dem schönsten persönlichen Reiseziel beantworten.

Unter allen Bewerbungen wählt eine Jury bis 6. September die 16 Finalisten aus. Bei der Beurteilung achten die Juroren ganz besonders auf die Originalität des Motivs, ein gutes Auge und Gespür für besondere Momente und Augenblicke.

Wettbewerbsphase: 16 Kandidaten kämpfen um eine Weltreise  

Nach der Bewerbungsphase startet am 10. September 2010 der eigentliche Wettbewerb, der bis 8. Oktober 2010 läuft. In den vier Aktionswochen müssen die 16 Kandidaten vier verschiedene Foto- bzw. Videoaufgaben lösen und erhalten dazu leihweise die Systemkamera NEX-5D von Sony.

Die Bilder und Videos zu den wöchentlichen Aufgaben werden von den Kandidaten auf der Aktionsplattform im Club Sonus unter (www).club-sonus.de hochgeladen. Danach beginnt der spannendste Teil des Wettbewerbs: Die Auswahl der Kandidaten für die jeweils nächste Runde wird nicht von einer klassischen Jury übernommen, sondern via Online-Voting von den Usern selbst.

Wer also Freunde, Familie, Kollegen oder Bekannte aktiviert für den eigenen Beitrag abzustimmen, hat beste Chancen, sich bis ins Finale zu behaupten.

Und das sind die Preise der glücklichen Gewinner

Wer im Finale in Kalenderwoche 40 die meisten Online-Votings für sich verzeichnen kann, gewinnt ein Around-the-World-Ticket im Gesamtwert von 5.000 Euro für zwei Personen und 1.000 Euro Taschengeld. Für die Dokumentation der schönsten Eindrücke und Erlebnisse kann der Gewinner die NEX-5D von Sony nutzen, die er behalten darf.

Der zweite Sieger kann sich ebenfalls freuen – auch er kann die neue Systemkamera NEX-5D von Sony mit nach Hause nehmen. Die Plätze drei und vier des Wettbewerbs gehen ebenfalls nicht leer aus – die Gewinner erhalten eine HD Fun-Kamera von Sony, die Bloggie™ MHS-PM5K.

Zusätzlich werden in den vier Aktionswochen des Wettbewerbs unter allen teilnehmenden Votern attraktive Foto- und Videoprodukte von Sony verlost.

Sony Deutschland wünscht allen Kandidaten viel Glück, Spaß bei der kreativen Lösungsfindung und dem Gewinner eine großartige Reise mit vielen spannenden Eindrücken und inspirierenden Erfahrungen.

Artenschutz News - Greenpeace-Aktivisten stoppen riskante Oelbohrung vor Groenland

31. August 2010 - 16:14

Groenland/Berlin, 31. 8. 2010 - Die Aktivisten waren zuvor mit Schlauchbooten zur Plattform gefahren. Der Grund fuer die Aktion: Die schottische Betreiberfirma Cairn Energy der Plattform STENA DON plant mehrere Oel-Bohrungen in den oekologisch sensiblen arktischen Gewaessern. Die daenische Marine ist mit der Fregatte HDMS Vaedderen vor Ort, beobachtet die Aktion der Umweltschuetzer und ist bislang nicht eingeschritten. Seit rund einer Woche liegt das Greenpeace-Flaggschiff  im so genannten  (Eisberg-Passage) zwischen zwei Bohrplaetzen von Cairn Energy. Mehr als 30 internationale Umweltschuetzer sind an Bord, darunter auch mehrere Deutsche.

Zeitgleich demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute auch in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Plaene der Oelindustrie. Greenpeace fordert einen weltweiten Stopp fuer geplante Tiefsee-Bohrungen.

"Die Ausbeutung der Tiefsee geschieht hier in skrupelloser Wildwestmanier", sagt Christoph Lieven, Oel-Experte von Greenpeace Deutschland. "Ohne Bohr-Erfahrungen in arktischen Gewaessern wird hier im Meeresboden herumgestochert. Fuer moegliche Unfaelle ist keine ausreichende Vorsorge getroffen worden. Notfallplaene, sofern sie existieren, werden von der Oel-Firma geheim gehalten."

Nach den Vergaben von Bohrlizenzen an Cairn Energy verlangen nun weitere Konzerne Zugang zu dem vor Groenland vermuteten Erdoel. Darunter die US-Konzerne Exxon und Chevron. Den Oel-Boom in der Arktis schaetzen Experten jedoch als besonders umweltschaedlich ein: Austretendes Oel kann sich in kalten Gewaessern kaum zersetzen. Sollte es - wie unter der BP-Plattform im Golf von Mexiko- zu einem Leck an der Quelle kommen, besteht unter dicken Eisdecken im arktischen Winter zudem keine Moeglichkeit zur Eindaemmung einer Oelpest.
"Gruende zur Sorge um die oekologisch hoch sensible Arktis gibt es reichlich", sagt Lieven. "Groenlands Ureinwohner, die Inuit, befuerchten die Zerstoerung ihrer traditionellen Fischgruende. Die Oelbohrungen bedrohen zudem den Lebensraum von Blauwalen und Narwalen, Polarbaeren, Robben und Zugvoegeln. Dass die groenlaendische und daenische Regierung diese Bohrungen ueberhaupt genehmigt hat, ist ein Skandal."

Chronische Meeres-Verschmutzungen durch Tiefsee-Foerderungen sind bereits durch den alltaeglichen Betrieb und kleinere Unfaelle die Regel. Greenpeace hatte im Sommer zahlreiche Oelteppiche um Bohrplattformen dokumentiert. Die Plattformen foerdern ein Gemisch aus Oel, Gas und Wasser. Das Wasser wird vom Oel getrennt und als so genanntes Produktionswasser ins Meer geleitet.

Es enthaelt Restmengen an Oel. Schadstoffe aus dem Oel koennen in die Nahrungskette gelangen und sich beispielsweise in Muscheln, Fischen und Meeressaeugern anreichern. Jedes Jahr fließen so rund 13 Millionen Liter Oel in die Nordsee und den Nordost-Atlantik.

Tauchernotruf Aktuell - aquamed News - Kooperation aqua med und PADI Europe erneuert

31. August 2010 - 15:02

Heute, fast eineinhalb Jahre später, hat sich die Zusammenarbeit zwischen der weltgrössten Ausbildungsorganisation für Taucher und dem tauchmedizinischen Kompetenzzentrum im norddeutschen Bremen als starke Partnerschaft erwiesen.

Bild - v.l.n.r.: Jürg Strasser, Direktor PADI Europe, Jean-Claude Monachon, Executive Director PADI Europe und die aqua med Geschäftsführer Marco Röschmann und Dr. Tobias Dräger / copyright PADI EuropeJürg Strasser, Direktor PADI Europe: „Die Kooperation, die für den deutschsprachigen Raum schon seit 2007 besteht, bewährt sich täglich im Alltag unserer Mitglieder. Das umfangreiche Leistungsspektrum der dive card professional und vor allem die unkomplizierte Abwicklung für unsere Profis sind wichtige Grundlagen dieser erfolgreichen Zusammenarbeit."

Und Jean-Claude Monachon, Executive Director PADI Europe ergänzt: „Die Absicherung unserer Profis ist uns ein besonderes Anliegen. Wir schreiben das nicht nur in unseren Standards vor, sondern fühlen uns auch verpflichtet, attraktive und professionelle Möglichkeiten für unsere Profis auszuhandeln und über aqua med anzubieten.“

Eine schöne Bestätigung für die Bremer Firma, deren Kundenstamm seit 2001 kontinuierlich gewachsen ist. Was 2001 als Ein-Mann-Unternehmen des Bremer Tauchmediziners Marco Röschmann begann, ist heute im Bremer Europahafen angesiedelt.

Hier, im attraktivsten Gewerbestandort der Hansestadt und einem der grössten städtebaulichen Projekte Europas, bietet das 360-qm-Büro, derzeit 26 festen Mitarbeitern grosszügige Büroarbeitsplätze mit Loft-Charakter.

„Früher war das Gebäude", so erklärt aqua-med-Geschäftsführer Dr. Tobias Dräger nicht ganz ohne Augenzwinkern, „die Energieleitzentrale und das passt recht gut zur Stimmung im Team!"

Und so heisst es jetzt auch weiterhin für die Mitglieder von PADI Europe: Unbesorgt abtauchen mit dem Know How von PADI, der tauchmedizinischen Kompetenz von aqua med und der finanziellen Absicherung durch die starken Versicherungspartner ACE und R&V! Kurz: dive card professional für PADI Mitglieder & student care.

Weitere Informationen zur aqua med Dive Card (Taucher-Hotline und Tauchunfallversicherung ) Download des Antrags für die Dive Card hier lesen...

News Forschung Maritim - Der Kampf um die Tiefsee - Wettlauf um die Rohstoffe der Erde

25. August 2010 - 7:00

Die Tiefsee – immer noch einer der letzten weißen Flecken auf unserem Planeten. Unbekannte Naturwunder, aber auch umfangreiche Rohstoffverkommen liegen dort verborgen. Die Autorin Sarah Zierul berichtet in ihrem neuen Buch „Der Kampf um die Tiefsee. Wettlauf um die Rohstoffe der Erde“, dass am 19. August bei Hoffmann und Campe erscheint, über die faszinierende Unterwasserwelt und die Jagd nach den Rohstoffen in der Tiefsee. Für ihre Recherchen hat die Autorin unter anderem eine Forschungsexpedition des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) begleitet.
 
Die Eroberung des Meeresbodens hat begonnen – ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang.?Erst seit kurzem ist es technisch möglich, in die tiefsten Tiefen der Ozeane vorzudringen. Weltwunder der Natur liegen dort verborgen. ?Doch schon sind die Weichen für einen neuen Goldrausch gestellt, der diese Wunderwelt ?zu zerstören könnte. In ihrem neuen, spannenden Wissenschaftssachbuch schildert Sarah Zierul eindrucksvoll die Erforschung einer letzten weißen Flecken auf diesem Planeten, aber auch die Gefahren, die durch die Ausbeutung wertvoller Rohstoffe drohen.
 
Während der umfangreichen Recherchen zur Ihrem Buch hat sie auch an einer Forschungsexpedition auf dem Forschungsschiff SONNE teilgenommen, die unter der wissenschaftlichen Leitung des Meeresgeologen Prof. Dr. Colin Devey vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stand. Gemeinsam mit IFM-GEOMAR Direktor Prof. Dr. Peter Herzig verfolgte Zierul gespannt die ersten Tauchgänge des ferngesteuerten Tiefseeroboters ROV Kiel 6000. Vor der Küste Neuseeland absolvierte das High-tech-Gerät seinen ersten Tiefseetests und übermittelte faszinierende Aufnahmen von heißen Tiefseequellen besiedelt mit einzigartigen Ökosystemen. In ihrem spannend geschriebenen Sachbuch nimmt sie den Leser zunächst mit auf die Expedition der Kieler Meeresforscher. Tief im Pazifik gibt es viel zu entdecken...
 
Veranstaltungshinweis:
Die Autorin Sarah Zierul stellt ihr Buch am 25. August um 19 Uhr im Internationalen Maritimen Museum (IMM), Kaispeicher B, Koreastrasse 1, 20457 Hamburg vor. Zu Gast ist der Tiefseegeologe Prof. Dr. Colin Devey vom IFM-GEOMAR. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die auf Deck 7 im IMM stattfindet, ist frei.

Tragischer Tod von Orca-Trainerin: WDCS begrüßt Konsequenzen für Sea World

24. August 2010 - 10:46

Sea World vernachlässigt Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz
 
Plymouth, USA, 24. August 2010: Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS begrüßt die gestrige offizielle Stellungnahme des US-amerikanischen Netzwerkes für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz OSHA (Occupational Safety and Health Administration), in der OSHA die Orca-Programme von Sea World thematisiert:

Sea World soll Arbeitnehmer während des Trainings mit den Tieren und während der zirkusartigen Shows bewusst bekannten Risiken aussetzen, die den Tod oder ernsthafte Verletzungen verursachen können.
OSHA bestraft diese absichtliche Verletzung seiner Sicherheitsvorschriften mit 75.000 US-Dollar. Sea World bleiben 14 Tage, um der Forderung nachzukommen oder die Schuldzuweisung in Frage zu stellen, bevor OSHA in einer Tagung erneut zusammenkommt, um die Beschlüsse nachzuprüfen.
Die Strafe ist das Ergebnis der Untersuchung des Todes von Orca-Trainerin Dawn Brancheau Ende Februar im Sea World Orlando. Der tragische Tod hatte viele Fragen aufgeworfen – zum einem, was die Gefahren der Haltung dieser großen Raubtiere in Gefangenschaft angeht und zum anderen, ob Orcas selbst unter der Gefangenschaft leiden.
Die WDCS ist der Überzeugung, dass Orcas nicht in Gefangenschaft gehalten werden können und dürfen – die Tierschutzorganisation beschreibt in einem umfassenden Bericht alle Verletzungen und Unfälle von Trainern von 1970 bis zur Gegenwart, die sich unter Beteiligung in Gefangenschaft lebender Orcas ereigneten. Der Bericht weist darauf hin, dass das aggressive, unberechenbare und deswegen riskante Verhalten der Tiere kennzeichnend für das Showgeschäft mit Orcas ist und unterstreicht die Wichtigkeit der OSHA-Entscheidung.
Cathy Williamson, Leiterin der Anti-Gefangenschaftskampagne bei der WDCS, sagt: „Diese hochintelligenten, sozialen Raubtiere haben in Gefangenschaft eine viel geringere Lebenserwartung als ihre Artgenossen in Freiheit. Sie können zudem gefährlich sein, wie uns der tragische Tod der Sea World Trainerin im Februar gezeigt hat. Die WDCS ist überzeugt, dass es an der Zeit ist, aufzuhören, diese tollen Tiere in Gefangenschaft zu halten und fordert daher, dieses Leiden zu stoppen."
Auf der ganzen Welt herrschte Entsetzen, als Dawn Brancheau verstarb, nachdem sie während einer Sea World-Show vor den Augen der Zuschauer von einem großen Orca-Männchen namens „Tillikum" ins Wasser gezogen worden war. Die WDCS überraschte dieses Ereignis nicht – dies ist schon der dritte tödliche Zwischenfall, an dem Tillikum beteiligt war – und glaubt, dass dieser Vorfall durch nicht-artgerechte Haltung dieser großen, intelligenten, sehr mobilen und sozialen Art in Gefangenschaft verursacht wurde.
"Das anhaltende, frühzeitige Sterben von Orcas in Gefangenschaft und die Risiken, denen die Trainer ausgesetzt sind, können durch den so genannten „Bildungsaspekt" von Gefangenschaftshaltung nicht gerechtfertigt werden. Insbesondere, wenn dieser immer mehr in Frage gestellt wird", so Courtney Vail, Kampagnendirektorin der WDCS.
„Wir fordern die OSHA auf, die wahren Gründe der Trainertätigkeiten bei Sea World zu hinterfragen - besonders hinsichtlich der langen Vorgeschichte von Verletzungen und Unfällen, die dem unglücklichen Tod der Trainerin vorausgingen. Wir begrüßen die Beharrlichkeit der Agentur, mit der sie um Aufklärung der Umstände dieses tragischen Zwischenfalls bemüht ist."
Die WDCS fordert eine strengere Kontrolle und Überwachung der Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen durch die Regierung - in den USA und in der ganzen Welt - und führt in diesem Zusammenhang Kampagnen gegen den Fang, Handel und die Gefangenschaft von Walen und Delfinen durch. Die körperlichen, sozialen und psychischen Bedürfnisse dieser faszinierenden Meeressäuger können in Gefangenschaft nicht befriedigt werden. Die öffentliche Zur-Schau-Stellung ist eine Gefahr für wildlebende Populationen, aus denen Tiere für Delfinarien und Schwimmprogramme auf der ganzen Welt lebend gefangen werden.

Taucher News - Sport EDER & BERGER: Du Tauchen 1- 2 – 3 – Tausend!

22. August 2010 - 20:36

Flatrates der Superlative - exclusiv bei Sport EDER + BERGER.  Unter dem Motto Du Tauchen 1- 2 – 3 – Tausend bietet Sport EDER + BERGER drei neue Ausbildungs- und Ausrüstungs-Flatrates an.

Allen gemeinsam ist, dass bei jeder Ausbildung bereits eine komplette Tauchausrüstung inclusive ist. Vom Open Water Diver im Warmwasser bis zum ambitionierten Kaltwassertaucher, der bis zum SSI Master Diver ausgebildet wird sind drei verschiedene Kombinationen erhältlich.  

Du Tauchen 1000 ! Alles inclusive für 1000,-- €

im Preis enthalten:
Ausbildung zum SSI Open Water Diver und kompletter, hochwertiger Tropen-Tauchausrüstung
•    Kursgebühren, Student-KIT, Brevetierung Open Water Diver
•    Tauchausrüstung mit folgenden Komponenten:
o    Camaro Shorty & bequemes und leichtes Mares Tarierjacket
o    Mares Atemregler Abyss incl. Finimeter und Octopus
o    Mares Puck Tauchcomputer & Subgear Tauchtasche und ABC-Set  
•    Reise- und Tauchbasisgebühren natürlich extra!

Du Tauchen 2000 !  Alles inclusive für 2000,-- €

im Preis enthalten:
•    Ausbildung zum SSI Master Diver incl. Open Water Diver und kompletter, hochwertiger Tauchausrüstung
•    Folgende SSI Specialtys: Trockentauchen, Bergseetauchen, Navigation, Suchen & Bergen
•    alle Kursgebühren
•    alle Student-KIT´s, Brevetierung Open Water Diver, Brevetierung Nitrox, Brevetierung Advenced Open Water  Diver
•    Tauchausrüstung mit folgenden Komponenten:
o    Camaro Tauchanzug 7mm & bequemes und robustes Mares Tarierjacket
o    Mares Atemregler Abyss incl. Finimeter und Octopus
o    Mares Puck Tauchcomputer & Subgear Tauchtasche und ABC-Set
o    Tilly-Tec Tauchlampe
•    Reise- und Tauchbasisgebühren natürlich extra!
 
Du Tauchen 3000 !  Alles inclusive für 3000,-- €

im Preis enthalten:
•    Ausbildung zum SSI Master Diver incl. Open Water Diver und kompletter, hochwertiger Tauchausrüstung incl. Trockentauchset
•    Folgende SSI Specialtys: Trockentauchen, Bergseetauchen, Navigation, Suchen & Bergen
•    alle Kursgebühren
•    alle Student-KIT´s, Brevetierung Open Water Diver, Brevetierung Nitrox, Brevetierung Advenced Open Water  Diver
•    Tauchausrüstung mit folgenden Komponenten:
o    Camaro Tauchanzug 7mm & bequemes und robustes Mares Tarierjacket
o    Mares Atemregler Abyss incl. Finimeter und Octopus & Mares Puck Tauchcomputer
o    Subgear Tauchtasche und ABC-Set & Tilly-Tec Tauchlampe
o    Mares Trockentauchanzug incl. Unterzieher
•    Reise- und Tauchbasisgebühren natürlich extra!

News Tauchen Ägypten: SUBEX - Basenmanager-Wechsel in Dahab

20. August 2010 - 23:53

Nun, zwei Jahre später, verabschiedet SUBEX denjenigen, der für das Unternehmen eine Wahnsinns-Leistung vollbracht hat und begrüsst den neuen Basenmanager, der nun voll in sein Erbe, den laufenden Gästebetrieb, einsteigt und die Herausforderung annimmt, den langjährigen und neuen SUBEX Gästen das neue Juwel, die Basis, das Hausriff und die Tauchgründe, zu zeigen.

Herzlich Willkommen Jürgen Hronek!

Als ehemaliger Operation Manager von SUBEX Sharm el Sheikh ist der 38-Jährige als Österreicher mit dem Schweizer Unternehmen bestens betraut.

Vor seiner SUBEX Zeit war er Tauchlehrer auf der Insel Hvar in Kroatien, auf Koh Samui in Thailand und hatte zuletzt für eine grosse deutsche Tauchbasis im operativen Bereich auf Lombok in Indonesien eigene Tauchtrips zu dem unberührten Süden Indonesiens und den bis dahin unbekannten Tauchplätzen vor Bali durchgeführt.

Jürgen wird mit seinem Team die Wünsche der langjährigen und auf guten Service bedachten Stammkunden erfüllen und auch den neuen SUBEX Gästen in Dahab den höchsten Standard bieten.

Die feierliche Übergabe der Tauchbasis fand – natürlich unter Wasser - pünktlich zu Jürgens Start als Basenmanager zum 1. August statt: Der SUBEX Geschäftsführer Johann Vifian reiste an und es wurde nicht nur der lang ersehnte Steg mit einer Feier bei Mondschein und fantastischem Mehr-Gänge-Menü am Hausriff eingeweiht, sondern auch der Schlüssel der Basis – nicht nur symbolisch – an Jürgen ausgehändigt.

Artenschutz News - EU-Handelsverbot für Robbenprodukte tritt in Kraft

19. August 2010 - 7:16

Brüssel, Belgien 19.8.2010 –  Die Europäische Union wird morgen ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte einführen.

„Das EU-Handelsverbot ist der bisher größte Erfolg in unserer 40jährigen Kampagne gegen die Robbenjagd,“ so Dr. Ralf Sonntag, Leiter des IFAW-Deutschland. „Wir sind sehr froh über diese Entscheidung der EU. Es ist das Ergebnis vieler Jahre harter Arbeit. Aber am Ziel sind wir erst, wenn die kommerzielle Robbenjagd ein für allemal beendet ist und so lange werden wir weiter dafür kämpfen.“

Das EU-Gesetz verbietet den Handel mit allen Robbenprodukten aus kommerziellen Jagden, das betrifft vor allem Kanada, Namibia und Norwegen. Es sieht Ausnahmeregelungen für Inuit und andere indigene Völker vor.

In den letzten zwei Jahren hat die Zahl der in Kanada getöteten Robben stark abgenommen. Die Jäger erlegten nur etwa 25 Prozent der erlaubten Quote. „Die Ankündigung des EU-Handelsverbots spielt hier sicher eine große Rolle,“ so Sonntag. „Aber es zeigt auch, dass es weltweit keine Nachfrage nach Robbenprodukten mehr gibt. Das sollte die kanadische Regierung endlich berücksichtigen. Statt dessen versucht sie, neue Märkte wie China zu gewinnen. Sie stellt sich damit gegen den Rest der Welt.“

Weltweit wurden in den letzten Jahren Gesetze gegen die Robbenjagd erlassen. Die russische Regierung beendete 2009 ihre Robbenjagd im Weißen Meer. Insgesamt 30 Länder haben den Handel mit Robbenprodukten verboten, darunter sieben von Kanadas Top-Exportstaaten.

Kanada und Norwegen haben bei der Welthandelsorganisation (WTO) Einspruch gegen das EU-Handelsverbot eingelegt. Dieses Prozedere wird weit mehr Geld verschlingen, als die Robbenjagd einbringt. Umfragen in Kanada haben gezeigt, dass die Mehrheit der Kanadier dafür ist, das Geld in die Beendigung der Robbenjagd zu investieren, statt es in kostspielige WTO-Verfahren zu stecken.

News Digitale Unterwasserfotografie - BS Kinetics: UW-Gehäuse Gobi für Sony oder Panasonic

19. August 2010 - 7:10

Durch die immer kleiner werdenden Camcorder, den schnellen Modellwechsel sowie die strikten Regeln im Flugverkehr sind neue Ansätze für Unterwassergehäuse nötig.

Diese Ansätze im Bezug auf Größe, Gewicht, universelle Einsetzbarkeit, spezielle Anpassung auf die Kameras und die wünsche des Kunden werden mit diesem Unterwassergehäuse umgesetzt.

Das Carbongehäuse hat ein Leergewicht von 2,6 kg und eine Größe von 14*15*31 cm. Die maximale Kameralänge kann 17 cm betragen. Der verwendete Komposit Werkstoff aus Kohlefaser und Epoxidharz, bekannt aus der Formel Eins und dem Flugzeugleichtbau, hat eine Festigkeit wie Stahl bei den Vorteilen eine Kunststoffes. Er ist unverrottbar, langlebig und wird durch Seewasser und UV Strahlung nicht angegriffen.

Die Steuerung der Camcorder erfolgt über eine Kabel oder Infrarot Fernbedienung im Gehäuse. Sie wird für die Camcorder von Sony, Panasonic, Canon und JVC angeboten.

Durch diese Flexibilität können alle Camcorder bedient werden. Nach einem Kamerawechsel kann durch ein Update / Tausch der Steuerung diese bei Bedarf auf den neuen Camcorder eingestellt werden.

Der Einblick auf die Aufnahme geschieht mit einem 3,6“ TFT Farbmonitor. Dieser wird durch einen Akku mit Spannung versorgt und hat ein Laufzeit von 8 Stunden. Der Akkuladezustand wird dabei durch LED’s angezeigt und erinnert den Benutzer an das rechtzeitige Nachladen.

Als weiter Option steht ein 3,5“ OLED zur Verfügung. Dieses besticht durch einen höheren Einblickwinkel sowie spiegelungsfreie Bilder bei Sonnenschein.

Die Montage der Camcorder im Unterwassergehäuse ist sehr einfach. Sie werden auf einem Tisch mit einer Stativschraube befestigt und in der Mitte der Portscheibe plaziert. Weitwinkel oder Macro Vorsätze werden, wie bei universellen Gehäusen üblich, auf das Camcorder Objektiv im Gehäuse aufgeschraubt. Ein Wechsel ist unter Wasser somit nicht möglich.

Um diesen Nachteil der universellen Gehäuse zu kompensieren bietet die Firma BS Kinetics als Zubehör einen Erweiterungssatz für dieses Gehäuse an. Es ist damit möglich, einen M67mm Gewindehalter vor das Gehäuse zu schrauben.

Die Position der Kamera im Gehäuse wird durch eine Fixierung hergestellt. Durch diesen Kniff ist es möglich, ein universelles Gehäuse in ein Gehäuse speziell für eine Kamera zu verwandeln und Vorsatzlinsen unter Wasser zu tauschen.

Ein Rückbau zum universellen Gehäuse ist jederzeit möglich.

Der Preis des Gehäuses liegt bei 1350 Euro incl. Rotfilter. Der Vertrieb des Gehäuses erfolgt über BS Kinetics oder die entsprechenden Handelspartner.

Leihgehäuse stehen zur Verfügung und können bei BS Kinetics angefragt werden. Zubehör wie Licht, Lichtarme, Koffer und vieles mehr gibt es natürlich auch bei BS Kinetics zu kaufen.

Artenschutz News WDCS - Gegen IWC-Vorschrift: Grönland gibt Buckelwale verfrüht zum Abschuss frei

18. August 2010 - 13:46

München, 18. August 2010:  Mit dieser Entscheidung verletzt Grönland offiziell die Vorschriften der Internationalen Walfangkommission (IWC) , die klar vorsehen, dass die neue Fangquote für Buckelwale nicht vor Mitte Oktober in Kraft tritt.

Im Juni 2010 erhielt Grönland von der Internationalen Walfangkommission (IWC) die Erlaubnis, 9 Buckelwale pro Jahr zu töten. Laut IWC–Vorschriften darf diese Quote jedoch erst ab Mitte Oktober legal genutzt werden. Grönlands Regierung scheint jedoch den Jägern den Weg für eine frühere Jagd auf die Tiere geebnet zu haben, obwohl sie in einem Brief an die Kommission die Verletzung der IWC-Regularien selbst anerkennt.

Der Grund, weswegen die Jäger früher mit der Jagd beginnen wollen und Grönland in einem Brief an die IWC um Verständnis bittet, ist die Wanderung der Buckelwale in die wärmeren, karibischen Gewässer im Winter, um sich dort fortzupflanzen. „Die Jäger fürchten um ihre Möglichkeit, die Wale noch rechtzeitig erlegen zu können", sagt Sue Fisher, Leiterin der Anti-Walfang-Kampagne der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS.

Der nordwest—grönländischen administrativen Region Qaasuitsup, in der auch der Hauptwalfangort Ilulissat liegt, wurden zwei der neun Wale zugesprochen. Mit Hilfe eines Losverfahrens wurde in der letzten Woche entschieden, wer die charismatischen Buckelwale jagen darf. Die siegreichen Jäger, zwei Boote aus Ilulissat und jeweils eines aus Aasiaat und Kangaatsiaq, dürfen ihre Wale zwischen dem 13. August und Ende Dezember erlegen.

Grönland ersuchte erstmals 2007 um eine Fangquote für Buckelwale und argumentierte, dass seine bestehenden Finn- und Zwergwalquoten nicht ausreichend seien, um den Eigenbedarf der indigenen Bevölkerung zu decken. In den darauf folgenden drei Jahren scheiterten Grönlands Anträge zum einen aus Sorge um eine zunehmende Kommerzialisierung von Walfleisch, das eigentlich subsistenzielle Bedürfnisse befriedigen soll und zum anderen aufgrund der Weigerung der Regierung, zu dokumentieren, wer in Grönland überhaupt einen solchen subsistenziellen Bedarf an Walfleisch hat.
Damit würden Buckelwale in grönländischen Gewässern nun seit 1986 erstmals wieder bejagt.

In einem kontroversen Kuhhandel, in dem Grönland Teile seiner Finn- und Zwergwalquote aufgegeben hatte, die es ohnehin nie vollständig nutzte, vergab die IWC im Juni 2010 schlussendlich eine Buckelwalfangquote. Sue Fisher weist auf die Ironie dieser Entscheidung hin: „Dieser Kuhhandel gesteht Grönland insgesamt WENIGER und nicht mehr Walfleisch zu – dies wurde jedoch völlig vertuscht. Der Sieg für Grönland bestand darin, sich die Jagdrechte auf eine neue, möglicherweise kommerziell wertvollere Spezies zu sichern."

Gerade die Europäische Union, die jahrelang geteilter Meinung über den Buckelwal-Antrag war, präsentierte einen Kompromiss, der die Beweise, die zeigen, wie grönländische Subsistenzwalfänger Wale ‚im Auftrag’ kommerzieller Verarbeitungsfirmen jagen und Walfleisch an Luxusrestaurants und Hotels verkaufen, völlig ignoriert. Diese Beweise hatte die WDCS im Rahmen einer Undercover-Operation in Grönland gesammelt und vorgelegt. Fisher fügt hinzu: „Es ist tragisch, dass diese Wale, die für Grönlands wachsende Tourismusindustrie lebend weitaus mehr wert sind, stattdessen bald vakuum-verpackt und gefroren in Supermarktregalen zu finden sein werden."

News maritime Forschung: Salz in der Suppe: Spurenmetalle im Ozean

16. August 2010 - 23:46

Internationales Expertentreffen am IFM-GEOMAR

16.08.2010/Kiel. . In einem zweitägigen internationalen Expertentreffen, dass diese Woche am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel stattfindet, diskutieren 30 Wissenschaftler aus 14 Ländern über Fortschritte in Messverfahren und aktuelle Forschungsergebnisse.
 
Bei Kobalt denkt zunächst kaum jemand an Meerwasser, auch Eisen oder Kupfer verbindet man eigentlich nicht mit dem nassen Element. Dennoch sind diese Metalle in geringen Spuren auch im Meerwasser enthalten und spielen eine sehr wichtige Rolle für das Wachstum mariner Organismen. Kobalt ist zum Beispiel in geringsten Konzentrationen im Meerwasser enthalten, typische Mengen sind 30-70 Picomol pro kg Meerwasser. Das ist unvorstellbar wenig, Natrium beispielsweise, ein Bestandteil des Meersalzes ist mit 0.47 Mol pro Kilogramm 5 x 1011 - Mal so häufig.
 
„Solche in äußerst geringen Konzentrationen vorkommenden Spurenmetalle im Meerwasser nachzuweisen, ist schon eine besondere Herausforderung“, meint der Meereschemiker Dr. Peter Croot vom IFM-GEOMAR. Deshalb werden die Messverfahren und analytischen Nachweismethoden ständig verbessert.
 
Dennoch sind diese in geringesten Konzentration auftretenden Spurenmetalle eminent wichtig, Kobalt findet sich beispielsweise in dem lebenswichtigen Vitamin B12 wieder, das viele Pflanzen und Tiere benötigen. Viele Wechselwirkungen zwischen Spurenmetallen und organischen Verbindungen sind bísher unzureichend bekannt und können durch verbesserte Messtechnik erst jetzt überhaupt nachgewiesen und untersucht werden.
 
„Es wird noch eine Weile dauern, bis wir die Bedeutung der verschiedenen Spurenmetalle in der „chemischen Suppe“ Meerwasser verstanden haben“, so Peter Croot. Der Austausch der neuste wissenschaftlichen Erkenntnisse und Messverfahren, hilft uns sehr, um die Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzubringen“, resümiert Croot.
 
Hintergrund:
Die Veranstaltung am IFM-GEOMAR, an der 30 Experten aus 14 Ländern teilnehmen wird von der Europäischen Union im Rahmen der beiden Programme: EU COST Actions: 735 (Tools for Assessing Global Air-Sea Fluxes of Climate and Air Pollution Relevant Gases) und 801 (The ocean chemistry of bioactive trace elements and paleoclimate proxies) gefördert. Ferner wird das Treffen auch aktiv durch zwei internationale Forschungsprogamme unterstützt: Die Surface Ocean – Lower Atmosphere Study (SOLAS) und das GEOTRACES Programm.

Tauchen News - SSI Instructor Update bei Sport EDER + BERGER

16. August 2010 - 17:53

In dem Upgrade-Seminar, das von SSI Instructor Trainer Stefan BERGER und SSI Certifier Wolfgang EDER durchgeführt wird, werden die neuen SSI Kurse SSI Dive Guide und SSI Divemaster thematisiert.

Sowohl die theoretischen Inhalte des Kurses als auch die praktischen Fertigkeiten werden erarbeitet. Dazu gehören auch die neuen SSI Bewertungsformulare für Tauchgangs-Führung und Tauchgangs-Briefing.

Teilnehmen können an diesem Seminar alle SSI Advanced und SSI Divecon Instructoren aus ganz Deutschland.

Das „Zuckerl“ an dem Seminar: Die Fortbildung findet im Rahmen des traditionellen „FIT-Diver-Festes“ von Sport EDER + BERGER im Dschungel- & Bogencamp Neuhaus statt.

Dort besteht die Möglichkeit vor dem Seminar verschiedene Outdoor-Aktivitäten wie Kanufahren, Bogenschießen, Monkey-Climbing und Slacklining auszuprobieren. Das Beste daran: alles völlig gratis!

Touristik Maritim - Disco, Haie und Skilifte - Die verrücktesten Wasserparks der Welt

12. August 2010 - 23:13

Die verrücktesten Wasserattraktionen der Welt findet man in Orlando, Florida. Dort überbieten sich die vier riesigen Wasserparks Wet ’n Wild, Disney’s Typhoon Lagoon und Blizzard Beach Water Park und SeaWorld’s Waterpark Aquatica mit haushohen Surfwellen, steilen Wasserpisten und Rutschröhren, die einem mehr kalte Schauer über den Rücken jagen als manche Achterbahnfahrt. Mit gekacheltem Schwimmbecken, Sprungbrett und Rutschbahn haben die Wasserattraktionen der neuesten Generation nichts mehr gemeinsam.

AQUATICA

Eine völlig neue Art von Wasserabenteuer finden Wagemutige in diesem Sommer in SeaWorld’s Waterpark Aquatica. In der brandneuen Wasserrutsche Omaka Rocka werden Badegäste wie in Half-Pipes trichterförmige Wände hinauf gedrückt und kräftig durchgeschüttelt, bevor sie in einem Labyrinth aus Rutschen und Rinnen verschwinden. Doch anders als beim Skateboarden und Achterbahnfahren folgt auf das erhebende Gefühl der Schwerelosigkeit der gnadenlose Sturz ins kalte Nass.

Dolphin Plunge nebenan bietet Besuchern ein einmaliges Unterwassererlebnis inmitten von Delfinen. In einer gläsernen Röhre rutschen Gäste 15 Meter lang durch ein Becken, in dem sich schwarz-weiße Commerson-Delfine tummeln. Und selbst die beliebten Lazy Rivers sind heutzutage eher „crazy“ als „lazy“. Statt gemächlich in dicken Reifen den Fluss entlang zu treiben, werden Badegäste in Schwimmwesten von künstlichen Stromschnellen wie Roa’s Rapid in rasanter Geschwindigkeit um die Kurven gespült, während ihnen meterhohe Gischt entgegen spritzt.

WET ’N WILD

Selbst in Wet ’n Wild, dem ältesten Wasserpark der Welt, haben seit der Eröffnung 1977 am International Drive zahlreiche Innovationen Einzug gehalten. Vor seiner waghalsigsten Attraktion, dem Bomb Bay, kneifen selbst erfahrene Adrenalinjunkies. In dem sechs Stockwerke hohen Turm steigen Badegäste in eine bombenähnliche Kapsel, bevor sich der Boden auftut und die Insassen eine beinahe vertikale 23 Meter hohe dunkle Wasserrutsche hinunterstürzen.

Disco H2O heißt die wohl einzige Diskothek, die sich innerhalb einer röhrenförmigen Wasserrutsche befindet. Umgeben von Lichteffekten, Disco-Kugel, Trockeneisnebel und cooler Musik reiten Besucher buchstäblich auf der Disco-Welle. Der Dancefloor ist hier zwar etwas beengt, aber dafür können sich sportliche Gäste in einer eigenen Wake Zone nach Herzenslust austoben. Auf dem großen See werden sogar Kurse im Knee-Boarden und Wake-Skaten angeboten.

BLIZZARD BEACH

Weihnachtslieder, Tannenbäume und Eiszapfen heißen Badegäste am Eingang von Disney’s Blizzard Beach Water Park willkommen. Die künstliche Schnee- und Eislandschaft unter der Sonne Floridas ist einem Skiort aus den Alpen nachempfunden. Die Illusion ist so täuschend echt, dass Parkbesucher immer wieder davon berichten, wie ihnen allein vom Anblick der Winteridylle, vom Tannenduft und den weihnachtlichen Klängen automatisch kalt wird - selbst bei 30 Grad im Schatten.

Ein echter Skilift transportiert die Badegäste in Bikini und Badehose auf den verschneiten Berg. Vom Gipfel aus können sie zwischen verschiedenen Abfahrten wählen, bäuchlings auf dem Schmelzwasser die Skipiste hinunter flitzen oder ihren Mut in der gefürchteten, 12 Stockwerke hohen Wasserrutsche Summit Plummit unter Beweis stellen. Für eine sanfte Landung sorgt ein Auffangbecken, dessen Wasser mithilfe einer speziellen Technik weicher gemacht wurde.

TYPHOON LAGOON

Wie es auf einer tropischen Insel nach einem Taifun zugeht, erleben Parkbesucher in Disney’s Typhoon Lagoon Water Park. Aus einem gestrandeten Schiff schießen Wasserfontänen, während im Wave Pool turmhohe Wassermassen über die Gäste hereinbrechen. Surfer können hier schon früh morgens vor Parköffnung auf den Riesenwellen reiten.

Risikofreudige können im Shark Reef mit echten Haien schwimmen – ganz ohne Käfig oder gläserne Trennwand. Wer die Anweisungen befolgt, muss die friedliche Haiart nicht fürchten, da sich die Tiere von Natur aus am Boden aufhalten und regelmäßig gut gefüttert werden.