... dynamisch und aktuelle tauchspezifische Inhalte für alle Altersgruppen laden ein internationales Publikum zum Weiterlesen ein.
So frisch wie das Medium Wasser, um das es beim Tauchen geht, präsentiert sich auch der Gesamteindruck der neuen Webseite padi.com, unterstützt durch modernes Bildmaterial, das den Spass am Tauchen betont.
Es bewegt sich etwas: Flash- und Gif-animierte Banner wecken mit schneller Bildfolge die Aufmerksamkeit der Leser. Die zentralen - und meistbesuchten - Themen und Kurse der PADI Tauchausbildung sind ohne Scrollen auf der Startseite zu finden.
Ziel bei der Gestaltung der Seite war, mit nicht mehr als drei Klicks die gewünschte Information zu erhalten - auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Holländisch. Da unterschiedliche Altersgruppen auch unterschiedliche Informationen bzw. Online-Dienste bevorzugen, wurde der Bereich „Tauchgemeinschaft“ erweitert durch Dienste wie Facebook, My Space, Twitter etc.
Wesentlich verbessert wurde die Dive Center Suchmaschine (Dive Shop Locator). Mit Unterstützung von Google™ maps und Google™ Geocoding werden dem Benutzer alle PADI Dive Centers/Resorts in geografischer Entfernung von seinem Wohnort angezeigt oder am Urlaubsort seiner Wahl. Für Tauchdienstleister bestehen hier umfangreiche Möglichkeiten, ihr Unternehmen attraktiv zu bewerben.
Der Online-Unterricht durch PADI eLearning, einer der Schwerpunkte PADIs für die Tauchausbildung in den kommenden Jahren, ist derzeit in sieben Sprachen für den Open Water Diver Kurs verfügbar und auf Englisch für den Advanced Open Water Diver und Enriched Air Diver Kurs.
Daher finden sich prominent platziert Verweise und Links zur Online-Anmeldung www.padi.com/elearning für diese zeitsparende und flexible Art des Theorie-Unterrichts.
Durch PADIs Kooperation mit The Underwater Channel und seinem Betreiber Babelgum, einer renommierten Anlaufstelle für anspruchsvolle Umwelt-Sendungen, sind unter www.padi.com/scuba/video aussergewöhnliche Webvideos zu finden.
Rückblick auf eine ereignisreiche Segelsaison
Es war ein herrlich sonniger Herbsttag mit ausreichend Wind. Elf Boote und Mannschaften gingen an den Start, als Regattaleiter Thomas Mundhenke die erste Wettfahrt fast pünktlich um 11:00 Uhr “anschoss“. Insgesamt konnten bis zum Mittagessen alle geplanten drei Wettfahrten durchgeführt werden.
Bild: Das Regattafeld auf dem Main.
Dank der idealen Wetterbedingungen blieb das Feld immer dicht zusammen und sorgte teilweise für spannende Zweikämpfe, die auch die zahlreichen Zuschauer an Land und Steg hautnah verfolgen konnten. Die diesjährigen Sieger Rainer Kaus und Rainer Zey (Aquila “Premium“) durften sich über die Flasche Eiswein freuen, die der Regatta ihren Namen gibt und traditionell vom 1. Vorsitzenden des Vereins gespendet wurde.
Während des Essens und beim späteren Kaffee & Kuchen gab es viel Gelegenheit, die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Insgesamt sechs Regatten wurden auch dieses Jahr wieder vom Segelclub auf heimischem Revier organisiert und durchgeführt. Einige davon zählen als Wertungsläufe für die deutschen Ranglisten der Bootsklassen Aquila, Conger und Microcupper. Etliche Hochheimer Segler nahmen zudem an zahlreichen Regatten in ganz Deutschland teil. Mehrere Mannschaften der Hochheimer Congersegler hatten sich zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2009 qualifiziert. Der Titel des Hessenmeisters in der Klasse der Conger ging in diesem Jahr ebenfalls wieder nach Hochheim an unsere Segler Eberhard Schiller und Günter Meissner. Auch bei der traditionellen Regatta “Fehmarn-Rund“ am 15.08. auf der Ostsee belegte eine Crew unter dem Stander des Segelclub Hochheim einen achtbaren 8. Platz. Darüber hinaus traf man sich regelmäßig am Club. Es wurde gesegelt, gegrillt und geplant.
Den ganzen Sommer über waren auch die Ausbildungsboote mit den Erwachsenen, die in Hochheim das Segeln lernen, auf dem Main zu sehen. Sie haben jetzt Anfang Oktober ihre Prüfungen absolviert. Bereits im Mai war Sportwart Jürgen Bauer mit einigen Segelschülern zur Praxisausbildung ins Emsland an den Geester See gefahren, wo die Prüfung direkt im Anschluss erfolgen konnte. In Hochheim sind stets beide Alternativen möglich: den Sommer über Segeln lernen auf dem Main oder im Frühjahr das Angebot einer Kompaktwoche zur Praxisausbildung wahrnehmen. Nähere Informationen sind unter www.segelclubhochheim.de oder direkt bei Gerd Stöckl ( 06146-4843 sowie gerd.stoeckl@segelclubhochheim.de ) zu erhalten.
Text und Fotos Friederike Hohmann, SCHo
Neu war die Austragungsstätte in der die 45 Teilnehmer im Ausscheidungswettkampf für das große Finale in Ägypten aufeinander trafen.
Der gerade erst eröffnete Siegburger Tauchturm war die perfekte Kulisse für altbewährte Aufgaben: die Geschick (blindes Montieren der Ausrüstung), Feingefühl (blinder Aufstieg aus zehn Meter Tiefe), einen langen Atem (Apnoe- und Tauchübungen), taucherisches Können (Tarierparcours) und Mut zum Risiko (Hochgeschwindigkeitsrutschen).
Am Ende fanden sich unter den besten Zehn sowohl Dive Trophy Frischlinge als auch alte Hasen, die bereits in den vorherigen Jahren den Einzug in den Robinson Club Soma Bay schafften. Erfreulich aus Sicht der Damenwelt: mit Lisa Balensiefer von Fit4Dive Köln, mischte sich auch wieder eine Frau unter die Finalisten.
Für die Endausscheidung in Ägypten vom 3. bis 10. Dezember 2009 qualifizierten sich:
Mirko Drengemann - Tauchschule Uelzen
Bernhard Riemer - Devil Divers Coburg
Uwe Kwieczinski - Divesector Velden
Niclas Hackenbroch - Fit4Dive Köln
Lars Engelhardt - Diving World Kirsch
Christian Erbe - Tauchsportcenter Esslingen
Robert Ochlast - abgetaucht Allersberg
Ralf Härle - abgetaucht Allersberg
Lisa Balensiefer - Fit4Dive Köln
Michael Paske - TSA Fürth
Alle diejenigen, die 2009 noch nicht dabei waren, können sich schon jetzt freuen, denn auch 2010 geht die DIVE TROPHY weiter. Dieses mal sogar mit einer noch längeren Punktesammelphase, denn wir starten bereits am 01.12.2009. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem DIVE TROPHY Partner Center oder unter dive-trophy.com.
Die Region Freiburg liegt im Fadenkreuz herrlicher Tauchreviere: Vor den Toren die Baggerseen, beispielsweise der Matschelsee, nach Norden unzählige kleinere Tauchmöglichkeiten, im Süden die Schweiz mit den herrlichen Seen und schließlich der Bodensee, das "schwäbische" Meer.
Und immer mehr Tauchsportler entscheiden sich oft sehr kurzfristig gerade in der kalten Jahreszeit für einen Tauchurlaub, z.B. am Roten Meer.
Das Druckkammerzentrum Freiburg steht als Zentrum für Tauch- und Überdruckmedizin Tauchern zur Tauchtauglichkeitsuntersuchung aber auch zur Behandlung der Folgen eines Tauchunfalls zur Verfügung. Doch oft werden Beschwerden nach dem Tauchen zunächst nicht wahrgenommen bzw. sich nicht eingestanden oder auch falsch interpretiert.
Ist der leichte Schwindel jetzt von den 5 Bierchen am Abend zuvor? Kommt das Kribbeln in den Armen vielleicht von der Wirbelsäule und vom Schleppen der Ausrüstung? Oft bleiben die Ursachen für Tauchunfälle im Dunkeln, was wiederum das Betreiben einer besseren Prävention erschwert.
Zum Thema „Neue Erkenntnisse zu Notfällen unter Wasser“ veranstaltete das Druckkammerzentrum in der vergangenen Woche einen Workshop für Notärzte und im notärztlichen Bereich tätige Mediziner.
*Tauchen wird immer ein interessanter Sport bleiben: die einmalige Unterwasserwelt, wunderschöne Korallenbänke und ein wenig Abenteuerlust, vielleicht etwas Neues zu entdecken, lassen den Kreis der Taucher stetig wachsen. Wenn das Wasser auch keine Balken hat, muss das Tauchen trotzdem keine unwägbaren Risiken bergen:
Grundvoraussetzungen dafür sind der richtige Umgang und die Übung mit dem Tauchgerät sowie die für das Tauchen erforderliche gesundheitliche Fitness.
*Taucher oft durch zunehmenden technischen Aufwand überfordert*
Panik bei unvorhergesehenen oder nicht eingeübten Zwischenfällen, Verletzungen an scharfen Kanten oder ein an Land banaler Schnupfen können jedoch zu Gefahren für die Gesundheit führen. Der Arzt und Geschäftsführer der Tauchunfall-Assistance aqua med in Bremen, Marco Röschmann, berichtete anlässlich eines Workshops für Notärzte und im notärztlichen Bereich tätige Mediziner in Freiburg über neue Erkenntnisse zu Notfällen unter Wasser. „Die Ursachen von Notfällen unter Wasser bleiben oft im Dunkeln. Wenn die einen tödlichen Tauchunfall untersuchende Staatsanwaltschaft keinen Anhalt für ein Fremdverschulden hat, werden keine weiteren Ermittlungen über die tatsächlichen Umstände der Erkrankung oder des Todes unter Wasser durchgeführt“, bedauert Marco Röschmann.
Ärzten fällt auf, dass die Taucher zunehmend überfordert sind. „Der technische Aufwand, der getrieben wird, ist oft immens und wird nicht immer beherrscht. Selbst eine gründliche ärztliche Untersuchung vor dem Tauchen schließt nicht aus, dass der Taucher übergewichtig und schlecht trainiert ist. Hinzu kommen die ganz normalen gesundheitlichen Risiken, wie zum Beispiel ein plötzlicher Hustenreiz, ein Schnupfen oder gar eine Herzattacke“, so Röschmann.
Die Tauchunfall-Assistance aqua med sichert beispielsweise die Betreuung von Tauchern rund um den Globus und übernimmt die notwendige ärztliche Behandlung einschließlich einer Druckkammertherapie bei Tauchunfällen.
Marco Röschmann und Dr. Hellmuth Sümmerer , leitender Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg, dem regionalen Zentrum für Tauch- und Überdruckmedizin, sind sich einig: „Neben einer leistungsfähigen Versicherung und einer guten Beratung bei Notfällen unter Wasser - etwa durch eine Hotline, die mit Tauchmedizinern besetzt ist - benötigen wir ein zentrales Unfallregister für Tauchunfälle.“ Und Sümmerer ergänzt:
„Ich halte zwar von zusätzlichem Papierkrieg wenig, es ist aber dringend erforderlich, genaue Daten über Unfallursachen unter Wasser zu haben, um bessere Prävention betreiben zu können.“
*Auch banale Beschwerden nach dem Tauchgang ärztlich abklären lassen*
Beide Ärzte weisen auf die Notwendigkeit einer zusätzlichen Versicherung für Tauchunfälle oder durch das Tauchen bedingte Erkrankungen hin. So ist in Deutschland die Tauchunfallbehandlung durch die international anerkannte Druckkammerbehandlung keinesfalls gesichert: Viele Druckkammern haben in den letzten Jahren ihren Betrieb eingestellt und die gesetzlichen Krankenkassen weigern sich, die ambulante Druckkammerbehandlung bei einem Tauchunfall zu übernehmen. Röschmann
ergänzt: „aqua med ist aus der Not einer ungesicherten tauchunfallmedizinischen Versorgung heraus sogar bereit, eine neben der Krankenhausbehandlung notwendige Druckkammerbehandlung separat zu vergüten. Die Fallpauschale mit rund 600 Euro ist für eine adäquate Tauchunfallbehandlung absolut unzureichend und ich möchte vermeiden, dass Taucher aus finanziellen Gründen nicht die bestmögliche Versorgung bekommen.“
Die nächste Druckkammer in der Region befindet sich in der Habsburgerstraße 116 in Freiburg. Neben der Hotline von Aqua Med (+49 (0) 700 - 34835463) kann auch jederzeit ein Arzt im Druckkammerzentrum Freiburg über die Druckkammer-Hotline 0170/20 26 111 erreicht werden.
„Ich rate dem Taucher grundsätzlich, auch scheinbar banale Beschwerden, die nach dem Tauchen auftreten, tauchärztlich abklären zu lassen“, so Röschmann.
Die Lange Nacht des Tauchens entwickelt sich zur festen Größe in der Tauchszene: Am Samstag, den 07. November fusioniert Tauchsport erneut mit Kultur. Ab 16:30 Uhr öffnet die KULTURFABRIK Moabit ihre Luken und lädt zum vierten Mal ein in die wunderbare Welt des Wassers.
Drei Etagen in Vorder- und Hinterhaus eines Fabrikgebäudes von der Jahrhundertwende bieten reichlich Platz für Infotainment rund ums Tauchen. Da geht es um Wracks, Tauchtechnik, Höhlentauchen, Unterwasser Archäologie, Tauch-Ausbildung, Meeresschutz und Tauchziele – um nur ein paar Themen zu nennen.
Hans Hass wird auch mit dabei sein – zumindest mittelbar.
Garniert wird diese geballte Packung Wissen u.a. mit Livemusik, Comedy, einer Tombola zugunsten der KinderKulturarbeit der KULTURFABRIK Moabit und einer Unterwasser-Fotoausstellung.
... der genauen Auslegung des für den Wettkampf massgebenden Dokuments, der Deed of Gift, folgend. Einzige Ausnahme von dieser Regel ist Valencia.
"Das ist ein enttäuschendes Resultat, weil wir sicher waren, dass es das Urteil von Richter Cahn im Mai 2008 dem Defender erlaubte, Valencia oder "jeden anderen Ort" zu wählen", sagte Lucien Masmejan, der Rechtsberater der Société Nautique de Genève (SNG). "Ras al-Khaimah hat enorm viel Zeit und Aufwand in diesen 33. America's Cup gesteckt. Wir danken ihnen und sind enttäuscht über diese unerwartete Entscheidung des New Yorker Gerichts."
"Wir sind aber auch zufrieden, weil Richterin Kornreich bekräftigte, dass der Deed of Gift-Match nach den Regeln der SNG ausgetragen wird, so wie sie dies schon in einem vorhergehenden Gerichtsurteil getan hatte", fügte Lucien Masmejan hinzu.
Anmerkung an die Redaktion: In der Deed of Gift von 1887 ist zwar festgehalten, dass Rennen um den America's Cup zwischen dem 1. November und dem 1. Mai auf der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen, aber das Urteil von Richter Cahn vom New Yorker Supreme Court vom 12. Mai 2008, in dem stand, dass "der Austragungsort des Matchs Valencia oder jeder andere von der SNG gewählte Ort sein kann", führte den titelverteidigenden Yacht-Club des America's Cup, die Société Nautique de Genève, dazu, sich für Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu entscheiden.
Das ECOlogical Diver Programm soll den Umweltgedanken in unser aller Interesse fördern und richtet sich an Dive Center, Dive Professionals und Taucher aller Verbände. Taucher sollten generell und ganz speziell in den Ozeanen auf ein umweltbewusstes Verhalten achten.
Das SSI ECOlogical Diver Programm soll Taucher durch spezielle Trainingsprogramme und Umweltevents dazu motivieren eine aktivere Rolle beim Schutz des marinen Ökosystems zu übernehmen.
Wie wird man ECOlogical Diver? Man eigentlich nur ausgebildeter Taucher sein, um sich als ECOlogical Diver zu qualifizieren. Zusätzlich müssen folgende Nachweise erbracht werden:
A. Nachweis über die Zertifizierung in einem SSI Perfect Buoyancy Specialty Kurs oder Teilnahme am Perfect Buoyancy Tauchgang während des Advanced Adventurer Programms.
B. Nachweis über Zertifizierung in einem "Umwelt" Specialty Programm:
" Marine Biology
" Fish ID
" Underwater Naturalist
" Shark Diver
" Reef Ecology
C. Teilnahme an einem vom Dive Center organisierten Clean Up.
SSI unterstützt die Bemühungen der Teilnehmer für die Umwelt mit einer kostenlosen Karte mit Urkunde als Anerkennung. Das SSI ECOlogical Diver Programm wird ab sofort in den 2.400 SSI Dive Centern und SSI Dive Resorts rund um den Globus angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem SSI Partner vor Ort.
SSI® and Scuba Schools International® sind eingetragene Warenzeichen der Concept Systems International GmbH. SSI ist eine der weltweit führenden Ausbildungsorganisationen für Taucher und die größte Mitgliederorganisation exklusiv für professionelle Tauchcenter.
Das Seminar war von internationalem Charakter geprägt, da Vertreter aus Bonaire, England, Türkei, Österreich, Deutschland, Zypern und Griechenland angereist sind.
Die Organisation und Durchführung erfolgte unter der Leitung von Ronny Kain von SSI EMEA und Ole Skjaerbaek von SSI Nordic. Diese wurden durch das Team der MAGIC DIVERS und dem CLUB MAGIC LIFE tatkräftig unterstützt, was den Aufenthalt auch neben dem Instructor Trainer Seminar zu einem vollen Erfolg werden liess.
Durch diese neuen SSI Instructor Trainer baut SSI das internationale Instructor Trainer Netzwerk weiter aus. So können in Zukunft mehr Dive Professional Kurse, in mehr Sprachen und an mehr Orten erfolgreich durchgeführt werden, da die Kandidaten diese in Ihrer Muttersprache absolvieren können. Weitere Informationen gibt es auf www.diveSSI.com
SSI beglückwünscht alle Teilnehmer und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!
SSI® und Scuba Schools International® sind eingetragene Warenzeichen der Concept Systems International GmbH. SSI ist eine der weltweit führenden Ausbildungsorganisationen für Taucher und die größte Mitgliederorganisation exklusiv für professionelle Tauchcenter.
... dass ihre wahre Absicht darin besteht, die prestigeträchtigste Trophäe im Segelsport vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen.
Genf (CH) Nachdem ihre Versuche gescheitert sind, die Bedingungen, die in der Deed of Gift definiert sind, zu unterlaufen, versucht Ellison nun in einer neuen Runde von haltlosen Anschuldigungen, der SNG den Cup wegzuschnappen“, sagte Fred Meyer, Vice-Commodore der Société Nautique de Genève.
„Als zweifacher Gewinner des America's Cup und Organisator des America's-Cup-Events in Valencia im Jahr 2007, der als erfolgreichste Austragung aller Zeiten gilt, werden die SNG und Alinghi weiterhin für die ihnen zustehenden Rechte kämpfen, um den Segelsport rund um die Welt zu fördern.
Wir hoffen, dass der GGYC seine unfaire Haltung aufgibt und entweder den Wettkampf in den Gewässern vor Ras al-Khaimah im Februar mitsegelt oder aber andere Teams, die mitmachen wollen, als Herausforderer um den Cup kämpfen lässt“, ergänzte er.
Alinghi-Teamskipper Brad Butterworth sagte: „BMW Oracle sollte sich seine unsportliche Einstellung mit einer Dosis Salzwasser und Sonnenschein wegspülen und auf dem Wasser um den Cup kämpfen. Anderenfalls sollen sie Platz machen für andere Teams.“
„Die Klage ist ein Affront gegenüber dem America's Cup, den VAE, gegenüber der Beziehung unseres Landes mit einem wichtigen Partner und gegenüber dem Rechtssystem.
Dies ist ein PR-Gag. Die Klage enthält nichts, was nicht schon in früheren oder laufenden Rechtsverfahren Thema war oder ist. Grundsätzlich will der GGYC einfach nicht auf dem Wasser gegen die SNG antreten, nachdem sie 19 anderen Clubs die Möglichkeit genommen haben, in einer Eliminationsserie anzutreten, und hunderte von Seglern und andere Exponenten in der Segelindustrie disloziert haben“, schloss der führende Rechtsberater der Société Nautique de Genève, Barry Ostrager von Simpson Thacher & Bartlett.
... auf einem eigenen Messestand (Halle 9, Stand 09.428) auf der Amsterdamer METS vom 17. bis 19. November.
Amsterdam / Esslingen, Oktober 2009 – Bisher war Eberspächer auf der weltweit größten Messe für Boote, Schiffsausrüstung und Marine über seine lokale Landesvertretung Eberca vertreten. „Wir sehen im Bootssektor sowie in der internationalen Vernetzung der Märkte ein großes Zukunftspotenzial“, betont Vertriebsleiter Harald Sailer.
Eberspächer, einer der Weltmarktführer bei Fahrzeugheizungen, zeigt auf der METS ein vollständiges Sortiment an Luft- und Wasserheizungen plus Zubehör für Boote und Yachten bis zu 72 Fuß Länge.
Eberspächer zählt weltweit zu den führenden Systementwicklern und -lieferanten für Abgastechnik und Fahrzeugheizungen und engagiert sich auf dem Gebiet der Fahrzeugelektronik. Kunden sind nahezu alle europäischen und nordamerikanischen Pkw- und Nfz-Hersteller.
2008 hat die international tätige Unternehmensgruppe mit rund 5500 Mitarbeitern in 19 Ländern einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Neben der Vergabe des Ehren-Awards durch die Redaktion, haben die Leser ihre Favoriten in elf Kategorien gewählt.
(Hamburg, 26. Oktober 2009): Leinen los: Alexandra Jahr, Verlegerin des Magazins segeln, hat am 25. Oktober 2009 in Hamburg die Gewinner des diesjährigen segeln Awards 2009 ausgezeichnet. Erstmalig hatten die Leser des Magazins nicht nur über das innovativste Produkt des Jahres, sondern gleich in zehn weiteren Kategorien ihren Favoriten bestimmen können.
Der Ehren-Award der Redaktion ging an den Weltumsegler, Schriftsteller und Umweltschützer Rollo Gebhard. Thorsten Höge, Chefredakteur segeln: „Mit Rollo Gebhard ehren wir einen Mann, der nicht nur seit über fünfzig Jahren auf den Meeren zu Hause ist, sondern durch sein seglerisches Können auch zum Inbegriff des Abenteurers geworden ist.“
Favorit der Leserwahl war 2009 die Flensburger Förde. Denn hier sind laut segeln-Lesern nicht nur die beste Segelschule und die schönste Küstenmarina beheimatet, sie liegt auch vis a vis zu dem Gebiet, welches mit dem segeln Award als „Europas schönstes Segelrevier“ ausgezeichnet wurde: Dänemark.
Die Preisträger des segeln Awards 2009 auf einen Blick:
Ehren-Award: Rollo Gebhard
Kategorie: Deutschlands schönste Binnenmarina
Marina Lanke, Berlin
Hafendorf Müritz, Müritz
Ultramarin, Kressbronn / Bodensee - Gewinner
Kategorie: Deutschlands schönste Küstenmarina Yachthafen Schleimünde, Schlei
Yachthafen Glücksburg, Flensburger Förde - Gewinner
Marina Kröslin, Peenemündung
Kategorie: Das schönste Revier Europas
Dänemark - Gewinner
Holland
Kroatien
Kategorie: Segelschule
Segelschule GOOR, Rügen
Hanseatische Yachtschule, Glücksburg - Gewinner JOJO Wassersport, München
Kategorie: Anker
Kobra, Plastimo - Gewinner
Delta, Lewmar
Bügelanker, Wasi
Kategorie: Bootspflege
Hempel Yachtcare
Yachticon
International - Gewinner
Kategorie: Plotter
Simrad
Raymarine - Gewinner
Garmin
Kategorie: Segelanzug
Marinepool
Musto - Gewinner
ProRainer
Kategorie: Segelmacher
Elvstrøm Sails - Gewinner
Beilken Sails
UK Sailmakers
Kategorie: Fahrtenyacht
Bavaria Yachtbau
Comfortina / Comfort Yachts
Hallberg-Rassy - Gewinner
Das innovativste Produkt
Rettungskoffer, A.W. Niemeyer
Haifischhaut, Vosschemie - Gewinner
Easy Tank, Bukh Bremen
Information:
segeln, Deutschlands größte monatliche Segelzeitschrift, erscheint im JAHR TOP SPECIAL VERLAG, einem international führenden Special-Interest-Medienhaus für exklusive, sportive Zielgruppen. Am Verlags-Standort Hamburg produzieren rund 160 Mitarbeiter 21 periodisch erscheinende Titel sowie rund 70 Sonderhefte.
26.10.2009 / Kiel/Townsville. Ziel der Reise sind detaillierte Untersuchungen des Meeresbodens in einer geologisch sehr komplexen und aktiven Region der Erde. Dabei kommen Großgeräte, wie das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) „ABYSS“ und ein videogeführter Großgreifer, zum Einsatz.
Das Auseinanderbrechen von Kontinenten und die damit verbundene Entstehung von Ozeanbecken hat das Gesicht unseres Planeten seit Milliarden von Jahren ständig verändert. Zu jeder Zeit entsteht neue Erdkruste während alte „recycelt“ wird. Dieser Prozess geht nur langsam vonstatten, ist aber aufgrund der begleitenden Randerscheinungen wie Vulkanismus, Erdbeben und dadurch ausgelöste Tsunamis auch für den Menschen wahrnehmbar und gefährlich. Ferner entstehen bei der submarinen Bildung neuer Erdkruste durch die Interaktion der Gesteine mit Meerwasser (edel-) metallreiche Erzlagerstätten.
Ein Blick auf die Karte des Meeresbodens des Gebietes östlich von Papua Neuguinea zeigt die komplexe Struktur - Tiefseegräben in enger Nachbarschaft zu untermeerischen Gebirgen. In dieser Region prallen auf engstem Raum mehrere Erdplatten aufeinander, während benachbart neuer Meeresboden entsteht. Das Resultat sind viele Erdbeben, vulkanische Aktivität an Land wie unter Wasser sowie damit verbundene Naturgefahren wie zum Beispiel Tsunamis.
Vom deutschen Forschungsschiff SONNE aus, werden Kieler Meereswissenschaftler in den kommenden sechs Wochen insbesondere diese komplexen Strukturen im Woodlark Becken östlich von Papua Neuguinea detailliert untersuchen. Mit dabei sind auch das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) „ABYSS“ und ein neuer videogeführter Großgreifer.
„Das Woodlark Becken ist ideal, weil wir hier verschiedene geologische Prozesse auf engstem Raum beobachten können“, erzählt Fahrtleiter Prof. Dr. Colin Devey vom IFM-GEOMAR.
„Aufgrund der geringen Sedimentbedeckung können wir hier das aktive Rifting eines Kontinents und die beginnende Ozeanbodenbildung beobachten und beproben“, so Devey weiter. Die Untersuchungen werden in Wassertiefen von bis zu 3000 Metern sowohl entlang als auch quer zur Spreizungsachse des dort liegenden Rückens durchgeführt. Dabei kommt modernste Unterwassertechnologie zum Einsatz.
Das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) „ABYSS“ des IFM-GEOMAR wird zur hochauflösenden Kartierung des Meeresbodens und der Wassersäule eingesetzt. „Die uns vorliegenden Karten des Meeresbodens sind für eine gezielte Probennahme viel zu grob“, so Dr. Klas Lackschewitz, Leiter des Kieler AUV Teams. „Die von uns gesuchten Strukturen, wie zum Beispiel Hydrothermalsysteme sind da nicht drauf“, so Lackschewitz weiter.
„Versuchen Sie mal ein völliger Dunkelheit ein am Boden liegendes Centstück auf ihrem Wohnzimmerteppich zu finden, von dem Sie nicht wissen wo es liegt“, ergänzt Prof. Devey. Das AUV ist in der Lage Strukturen in einer Größenordnung von weniger als einem Meter auflösen, so Devey. Damit könne man dann viel präziser weiter arbeiten. Mit einem neuen videogesteuerten Großgreifer, der bei dieser Expedition erstmals zum Einsatz kommt, sollen dann gezielt Gesteinsproben gewonnen werden.
„Mit diesem Greifer kann Material mit einem Gewicht von maximal 1.8 Tonnen aus bis zu 6000 Meter Tiefe geborgen werden“, erläutert Dr. Gerd Schriever von der Firma Oktopus, die den Greifer konstruiert hat. „Wir sind sehr gespannt, was wir dabei zu Tage fördern werden“, sagte uns Prof. Devey vor seiner Abreise.
.. sondern bei der von der Fachzeitschrift Voile Magazine veranstalteten Wahl zum Boot des Jahres 2009.
Die Juroren, ausnahmslos Profis aus der Bootsbranche und Skipper, lobten insbesondere „das beglückende Gefühl, das sie dem Steuermann auf raumen Kursen beschert […], und beim Wenden an der Kreuz ist sie dank der geringfügigen Überlappung ihrer Genua so spritzig wie ein Moped.“
In der IRC-Klasse wird man bei kommenden Regatten mit dem 35-Fuß-Cruiser-Racer von Farr Yacht Design rechnen müssen. Unter Deck kommt die leistungsstarke und schnittige Nachfolgerin der First 34.7 und 36.7 mit reichlich Wohnraum und höchst einfallsreichen Ausbaulösungen daher. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der ausgewogenen Raumaufteilung, der innovativen Doppeltür für den Zugang zur Vorschiffskabine und dem schwenkbaren Kajüttisch.
Nach den viel versprechend ersten Meilen auf See dürften die Regattaerfolge nicht lange auf sich warten lassen.
Die First 35, das letzte Modell aus der First-Reihe, die von Bénéteau in Zusammenarbeit mit dem Büro Farr Yacht Design entwickelt wurde, lässt keines der Merkmale vermissen, die den Erfolg ihrer Vorgänger ausgemacht haben:
Sie ist wettertauglich und für den Freizeittörn geschaffen, aber aufrüstbar für die Regatta, sowie unglaublich geräumig mit ihren zwei Doppelkabinen und ihrem Salon, der dem der First 40 entspricht. Lassen Sie sich von diesen elegant eingerichteten 10,5 Metern überraschen.
--- in der Timorsee bisher ausgetreten und bedrohen eine der artenreichsten marinen Ökoregionen Australiens. Eine dreitägige Forschungsexpedition des WWF in die Unglücksregion erfasste Hunderte von Delfinen, Seevögeln und Meersschildkröten inmitten des giftigen Ölteppichs 200 Kilometer vor der Küste.
Innerhalb von zwei Monaten scheiterten drei Versuche, das Leck an der Plattform zu schließen. Nach Schätzungen der Betreiber treten in der ökologisch sensiblen Region weiterhin täglich ungehindert 300-400 Barrel Öl aus.
"Die Tierwelt dieser artenreichen Region stirbt schon jetzt, kritisch sind aber vor allem die langfristigen Schäden, die ein solch massiver und dauerhafter Ölaustritt verursacht" sagt Stephan Lutter, Experte für Meeresschutz des WWF. "Öl kann still und langsam töten, die Nachwirkungen der Exxon-Valdez Katastrophe sind noch heute zu erkennen." In der untersuchten Region sind mindestens fünf Arten von Meeressäugern, 17 Seevogelarten und Meeresreptilien wie die vom Aussterben bedrohen Echten Karettschildkröten und die australische Supenschildkröte der tödlichen Gefahr ausgesetzt.
Der WWF warnte, dass die steigende Anzahl von Offshore Öl- und Gasförderungen in sensiblen Regionen wie der Timorsee ein unkalkulierbares Risiko für das marine Leben darstelle. Auch mit den aktuellen Erweiterungsplänen der Öl- und Gasförderung im Nord-Ost Atlantik und in der Bahrentssee sei eine gesteigerte Unfallgefahr verbunden, die alle nordeuropäischen Anrainerstaaten betreffe. "In den hiesigen Konfliktzonen wie der Barentssee und der Norwegischen See muss Naturschutz Priorität vor kurzfristigen Förderinteressen bekommen, um industrielle Schäden am Ökosystem Meer zu vermeiden" sagte Stephan Lutter. Entscheidend sei außerdem eine konsequente Einhaltung der bestehenden Vorschriften.
Herbsttraining von GER 99 in Palamos
Das genaue Ziel war Palamos, etwa 100km nördlich von Barcelona in Spanien. Nach der langen Fahrt wurden am Samstag vorerst nur das Motorboot und die olympische 470er-Jolle Trainings-tauglich gemacht.
Am Sonntag wurde schon sehr schnell deutlich, wie hier die Winde wehen: Ab ein Uhr mittags setzte ein ungewöhnlich starker, thermischer Wind ein, der bis zum späten Abend durchhielt – optimale Trainingsbedingungen.
Am dritten Trainingstag setzte jedoch der vorhergesagte, ablandige Nordwind ein, der mit bis zu 8 Windstärken (im Schnitt jedoch 5/6 Bft) gleich in der ersten Trainingseinheit einige Segellatten und ein Riss im Großsegel kostete.
Am Nachmittag wurde das Segel zur Reparatur und das Boot wieder auf Vordermann gebracht. Doch an den nächsten Tagen konnte fleißig und mit großem Erfolg trainiert werden. Nach einigen Tagen auf dem Wasser musste ein Tag dann auch wegfallen; die Segler waren zu erschöpft um ein lohnendes Training zu fahren.
Gegen Ende der Woche wurde der Wind noch mal weniger, sodass man an einem Tag sogar sieben Stunden auf dem Wasser trainieren konnte, eine lange und anstrengende Einheit. Am letzten tag frischte der Wind noch einmal kräftig auf, wodurch nur zwei jedoch sehr intensive Stunden gesegelt wurden. Danach wurden Segelboot und Motorboot für die 6 Wochen Segelpause verpackt und an sichere Orte gestellt, bevor am 18.10. dann die Heimreise anstand.
Insgesamt sahen alle drei Beteiligten auf das Training sehr positiv zurück. „Wir haben sehr viel gelernt, vor allem meine Wenden klappen jetzt wieder – und das auch bei richtig Druck“, so David, der vorne im Trapez arbeitet. Während den sieben Tagen Einzeltraining konnten viele erfolgreiche Stunden auf dem Wasser verbracht werden, sodass die Mannschaft Simon / Heitzig nun auch wieder fit ist für Regatten mit sehr viel Wind.
Nun gehen sie erst einmal recht entspannt und schon mit Vorfreude auf das Christmas Race vor Weihnachten in die sechswöchige Segelpause.
Text Henrik Simon, Fotos Reinhard Linke
Dort untersuchen sie die komplexen Strömungssysteme im tropischen Ostatlantik sowie die Auswirkungen der Veränderungen im Sauerstoff- und im Nährstoffgehalt auf Kleinstlebewesen im Ozean.
Einen ganzen Monat lang werden rund 30 Meeresforscher aus vier Ländern unter Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) den tropischen Nordatlantik erkunden. Mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR starten sie am 25. Oktober von den Kapverdischen Inseln gen Süden, überqueren einmal den Äquator und kehren auf fast demselben Wege wieder zurück.
An Bord haben sie verschiedene hochmoderne Messinstrumente: rosettenförmige Kranzwasserschöpfer, frei fallende Sonden und kilometerlange Stahlseile, an denen verschiedene Sensoren befestigt sind. Sie messen Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff und Strömungsverlauf, werden entweder für längere Zeit an einer Stelle am Meeresboden verankert oder kurzzeitig vom Schiff ins Wasser gelassen.
Eine kleine Attraktion unter den hochmodernen Messinstrumenten ist der Gleiter, ein ferngesteuerter Tiefseesegler. Einmal ausgesetzt, „fliegt“ er eigenständig durch den Ozean, sammelt Daten und schickt sie über Satellit nach Kiel.
Die Fragen, die die Forscher während der METEOR-Expedition klären wollen, sind vielfältig: Wie schnell sind die Strömungen und woher kommen sie? Wo hat der Ozean mit Sauerstoffarmut zu kämpfen und warum?
Welche Tiere und Pflanzen sind im Wasser und welche Rolle spielen sie für die Nährstoffe und den Sauerstoff im Wasser? Auch an Wellen sind die Wissenschaftler interessiert, denn sie sind ein wichtiges Puzzlestück für das Klimageschehen. „Wenn wir die Wellenprozesse und den Verlauf der Strömungen im äquatorialen Atlantik genauer kennen, können wir vorhersagen, wie sich die Oberflächentemperatur entwickelt. Dieses Wissen erlaubt es uns wiederum, Prognosen für das Klima in den angrenzenden Kontinenten zu treffen:
Je wärmer die Wasseroberfläche im Ostatlantik während des Nordsommers, desto stärker sind die Regenfälle in Westafrika und Nordostbrasilien“, sagt der wissenschaftliche Fahrtleiter Prof. Dr. Peter Brandt vom IFM-GEOMAR. Die offenen Weltmeere – der „blaue Ozean“ – sind seit jeher Forschungsgebiet für die Kieler Meereswissenschaftler am IFM-GEOMAR. Für Prof. Brandt ist es bereits die 8. Reise auf der METEOR und die 3. als Fahrtleiter.
Die Untersuchungsregion ist auch einer der Arbeitsschwerpunkte des in Kiel angesiedelten Sonderforschungsbereichs 754 „Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im Tropischen Ozean“ gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
In einer vor Kinostart verfassten Stellungnahme positionieren sich die Delfinarienbetreiber als Artenschutzeinrichtungen, die mit Delfinjagden in Japan nichts zu tun haben, Arterhaltung betreiben und die Öffentlichkeit für die Umwelt sensibilisieren.
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, Pro Wildlife und Ocean Care sehen hingegen auch deutsche Delfinarienbetreiber in der Verantwortung. Die drei gemeinnützigen Organisationen engagieren sich für den Schutz von Walen und Delfinen und sind offizielle Partner des Films “Die Bucht“.
Die Artenschützer weisen in einer gemeinsamen Erklärung darauf hin, dass
-) Zoos und Vergnügungsparks innerhalb der Europäischen Union Zoos eine Nachfrage an wild gefangenen Delfinen haben (ungeachtet aus welchen Regionen);
-) Wildfang lokale Delfinpopulationen gefährdet;
-) die Nachzucht von Großen Tümmlern in Europa seit mehr als 40 Jahren Gefangenschaftshaltung weiterhin nicht nachhaltig ist;
-) das Erhaltungszuchtprogramm mit Großen Tümmlern in europäischen Zoos keine Relevanz für die Arterhaltung hat;
-) die Delfinarien keine Informationen zu den gehaltenen Tieren veröffentlichen: so gibt es kein öffentliches Register, das Aufzeichnungen über die Einfuhr, Verbleib, Status, Herkunft, Zucht von Delfinen in europäischen Zoos frei zugänglich und somit unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen unmöglich macht;
-) die deutschen Einrichtungen ein völlig falsches Bild von Delfinen vermitteln, weil sie Delfine als Attraktionen zu Schau stellen. Somit verfehlen diese Einrichtungen ihren Bildungsauftrag.
„Die Vertreter deutscher Delfinarien hätten jetzt die Chance, dass alle europäischen Delfinarien künftig auf die Einfuhr von wild gefangenen Delfinen verzichten und dies auch öffentlich bestätigen. Dass sie das nicht tun, bezeugt die grenzenlose Scheinheiligkeit dieser antiquierten Einrichtungen“ sagt Nicolas Entrup, Sprecher der WDCS.
„Den Delfinen hilft es wenig, dass sich deutsche Delfinarien gegen die Treibjagden in Japan aussprechen, wenn sie gleichzeitig mit ihren Shows das Bild fördern, Delfine taugten zum lustigen Akrobaten. Damit tragen sie zum Boom einer weltweiten Industrie bei, die noch immer auch Tiere aus Japan bezieht“, sagt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. Gerade deutsche Urlauber strömen in die Tourismushochburgen in der Türkei, für deren Delfinarien erst kürzlich wieder Delfine aus Taiji gekauft wurden.
Auch Sigrid Lüber, Vorsitzende von OceanCare, stellt den Bildungsauftrag der Delfinarien in Frage: „Delfinarien vermitteln den Besuchern, dass es okay ist, auf Wildtiere Dominanz auszuüben, Ihnen entwürdigende Kunststücke abzuverlangen und ein Verhalten zu zeigen, das frei lebenden Delfinen zum Verhängnis würde.“
Die Kommentare des Nürnberger Tiergarten Direktors Encke über den Film “Die Bucht“ in einem Interview ohne dabei jedoch den Film schon gesehen zu haben, erachten die Delfinschützer als weiteren Beweis für die blank liegenden Nerven der Delfinarienzunft. Es gehe den Delfinarienbetreibern um die Legitimation der Delfinhaltung und nicht um Fakten.
WDCS, Pro Wildlife und OceanCare sehen in „Die Bucht“ die einmalige Chance, eine breite Öffentlichkeit über die Vernetzung zwischen Fischern, Delfinfängern, Zoos und Vergnügungsparks und die Auswirkungen von Delfinfangaktionen auf lokale Delfinpopulationen aufzuklären.
Ihr majestätischer Auftritt entzückt jeden Betrachter und wird dies sicher auch in den kommenden Jahren tun, wenn die Rolex Baltic Week die Klassiker zur Regatta abwechselnd nach Kiel und Flensburg an die Ostseeküste ruft.
Denn zur siebten Auflage bittet der Kieler Yacht-Club (KYC) 6mR-, 8mR- und 12mR-Yachten 2010 an seinen Stammsitz am Hindenburgufer. Vom 30. Juni bis zum 4. Juli soll um den Robbe & Berking mR Sterling Cup gesegelt werden. Ein Jahr später wird der Flensburger Segel-Club (FSC) zur gleichen Zeit der Gastgeber sein.
Klassische Segelyachten und die exklusive Schweizer Uhrenmarke passen vom Image her perfekt zueinander und harmonieren im internationalen Regattakalender bereits partnerschaftlich. Paradebeispiele sind die Anfang Oktober in Frankreich zu Ende gegangene Les Voiles de Saint-Tropez (vormals La Nioulargue), bei der um eine Rolex Trophy gesegelt wird, und genauso die Portofino Rolex Trophy in Italien, die vom 13. bis 16. Mai 2010 zum zweiten Mal ausgetragen wird. "Die Meter-Klassen bilden ein außergewöhnlich schönes Segment des Segelsports und wieder einen neuen, herausragenden Höhepunkt für die Rolex Baltic Week", sagt Peter Streit, Geschäftsführer des Titelsponsors Rolex Deutschland.
Nach der überaus erfolgreichen Europameisterschaft der Starboote, die 2009 mit der Rekordmeldezahl von fast 100 Booten im Olympiazentrum Schilksee stattfand, findet die Regatta erneut in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt statt. "Wir sind stolz, dass die Partnerschaft mit Rolex nach der Premiere fortgesetzt wird und wir wenige Tage nach der Kieler Woche dort zusammen kommen werden, wo das Herz des Kieler Yacht-Clubs schlägt", so dessen Vorsitzender Henning Winter. Das Ambiente rund um die ehemalige Krupp-Villa mit Hotel und Restaurant, die in diesem Jahr nach aufwendiger Renovierung wiedereröffnet wurde, sowie das Revier der Kieler Innenförde seien für die Zielgruppe ideal.
"Auch ich bin sicher, dass sich die Eigner und Crews der Traumyachten in diesem Rahmen ausgesprochen wohl fühlen werden", meint der Flensburger Oliver Berking, Inhaber der Silber- und Yachtmanufaktur Robbe & Berking. Gemeinsam mit dem Flensburger Segel-Club hat er die deutsche Ostseeküste durch den seit 1995 ausgetragenen Robbe & Berking mR Sterling Cup zu einem Mekka für Meterklasseyachten gemacht.
Obwohl die Sechser und die Achter nicht minder eindrucksvolle Hochseeyachten sind, fällt das erste Augenmerk stets auf die großen Zwölfer. Ein besonders gern wieder gesehener Gast wäre die norwegische "Erna Signe" aus Sandefjord, die im kommenden Jahr ihren 99. Geburtstag feiert und diesmal das älteste Teilnehmerschiff war. Aber auch die "Thea" (1918) von Hans Michael Jebsen und Patrick Howaldts "Vanity V" von 1936 (beide vom Königlichen Dänischen Yachtclub Kopenhagen) sind echte Hingucker. Ein Heimspiel hätte Wilfried Beeck (KYC) mit seiner "Trivia" von 1937.
Cupverteidiger ist die "Sphinx", die 2008 nach zweijähriger Restaurierung durch die Werft Robbe & Berking Classics vom Stapel lief. Der Miteigner und FSC-Vorsitzende Jochen Frank verspricht: "Wir werden selbstverständlich die erste Meldung zur Rolex Baltic Week 2010 abgeben." Dabei hofft er auf die erneute, clubinterne Herausforderung durch die diesmal um einen Punkt unterlegene "Anitra" (1928) der Eignergemeinschaft Martin/Stihl/Tess. Und ein Jahr später soll auch das Clubhaus seines Vereins in Glücksburg rundum renoviert sein, so dass die dann achte RBW nach Neustadt (bis 2007), der Rolex Farr 40-EM in Travemünde 2008 und zweimal Kiel Sailing City eine weitere, angemessene Heimat findet.
Die Rolex Baltic Week ist die einzige von Rolex in Deutschland unterstützte Regatta und ergänzt das Rolex Engagement im internationalen Yachtsport. Dazu gehören unter anderem auch das Rolex Middle Sea Race Mitte Oktober in Malta und das Rolex Sydney Hobart Yacht Race, das am Zweiten Weihnachtstag in Australien startet.
Bei unbeständigem Wetter mit stürmischen Winden erreichten nur 45 von 70 gestarteten Crews nach dem 606 Seemeilen langen Rundkurs das Ziel in Malta. Der 30-Meter-Supermaxi "ICAP Leopard" von Mike Slade aus Großbritannien war schnellste Yacht, verfehlte aber den Streckenrekord um eine gute halbe Stunde. Der Sieg nach berechneter Zeit ging an seinen Landsmann Andres Sorriano auf der 21 Meter langen "Alegre". Als einziges deutsches Schiff erreichte die "BOV Kerisma" des Hamburgers Sönke Stein das Ziel. In der Gesamtwertung blieb das 11,30-Meter-Boot als eines der kleinsten im Feld allerdings unter ferner liefen. Die Crews der Mehrrumpfboote "High Q1" (Hans Nagel/Hamburg) und "Silver Chiller" (Richard Müller/München) gaben auf, die "Dralion" (Pit Finis/Düsseldorf) hatte zurückgezogen.
Der Kurs von Valletta aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um Sizilien, vorbei am Vulkan Stromboli, wo es dieses Mal besonders hart zur Sache ging, zur Insel Lampedusa und von dort zurück nach Malta hatte es wieder in sich. Frontensysteme mit heftigen Windböen beutelten das Feld. Auf der US-amerikanischen Mini-Maxi "Rosebud" brach der Mast, andere erlitten Materialschäden wie zerrissene Segel. Erschöpft, aber zufrieden kam die deutsch-maltesische Crew der "BOV Kerisma" nach gut vier Tagen ins Ziel, die den Unbilden des Wetters getrotzt hatte. Auf der Ker 11.3 des südafrikanischen Designers Jason Ker gab es nach der Ankunft im Hafen erst einmal eine riesige Portion Burger. "Ein wahres Festessen, nachdem wir unterwegs fast ausschließlich von Müsli-Riegeln gelebt haben", freute sich Eigner Stein, für den das Rennen mit seinem Bruder Jan und sieben guten Freunden so etwas wie ein Heimspiel war, denn für ein paar Jahre hatte er auf Malta gelebt. Seit 2002 nimmt er mit dieser Crew auf verschiedenen Schiffen am Rolex Middle Sea Race teil und durfte dabei schon zwei Klassen-Siege feiern.
Diesmal wurde er mit der eher für Kurzrennen an der Küste gebauten Yacht aber bis an die Grenze des Belastbaren geführt. "Das Wetter war sehr instabil und bot ständig unliebsame Überraschungen. Wir sind froh, dass wir ohne Bruch im Hafen angekommen sind", erklärte Stein. Nur auf dem ersten Schlag von Malta nach Sizilien unter Spinnaker herrschten noch "Kerisma-Bedingungen", danach musste die Crew in den Schwerwetterfronten einige Male die Köpfe einziehen und die Segel runternehmen. "Bei solchen Bedingungen hatten wir mit unserem 36-Fuß-Schiff natürlich keine Chance gegen die Konkurrenz." Zufrieden war der Skipper trotz Rang zehn in der Klasse drei dennoch: "Wir sind immer wieder gern dabei. Das Rennen wird immer populärer und die Konkurrenz immer hochkarätiger."
Auf der Jagd nach dem Titel als erstes Schiff im Ziel demonstrierte die "ICAP Leopard" einmal mehr ihre Ausnahmestellung in der internationalen Regattaszene. Wie schon beim Rolex Fastnet Race im August war sie schnellste Yacht, jedoch mit einer gesegelten Zeit von zwei Tagen, 29 Minuten und 33 Sekunden knapp 35 Minuten langsamer als die "Rambler" (USA) in 2007, die keine 48 Stunden gebraucht hatte. Die "Alegre", ein Mills-Design, kreuzte sechseinhalb Stunden nach der "ICAP Leopard" die Ziellinie vor dem königlich-maltesischen Yachtclub (RMYC), lag damit berechnet aber deutlich vor der neun Meter längeren Konkurrentin und hatte auch so prominente Yachten wie die "Beau Geste" (Hongkong), "Luna Rossa" (Italien) und "Rán" (Großbritannien) auf die Plätze zwei bis vier verwiesen.
Nach der Ankunft an Land suchte Mike Slade nicht nach Ausflüchten, warum es nicht zur Rekordfahrt gereicht hätte. Er befand, dass die Crew alles getan hatte, was sie konnte, und daher sparte der "Leopard"-Eigner auch nicht mit Lob: "Es ist fantastisch, dieses harte Rennen beendet zu haben. Der Rekord war aufreizend nah, aber das wichtigste ist, dass wir als erste Yacht angekommen sind und das Schiff als Ganzes nach Hause gebracht haben. Die Crew war fantastisch und unser Empfang in Malta wunderbar - was für ein großartiger Event."
Auch wenn das Potenzial des Schiffes voll zur Entfaltung kommt und kein Schaden auftritt, hängt der Erfolg eben immer noch vom Wetter ab. Die 606 Seemeilen des Rolex Middle Sea Race in rund zwei Tagen zu beenden, ist nur möglich mit einem Schwenkkiel und Wasserballast sowie einer Crew, die mit den besten See-Segelexperten besetzt ist. Auf der "Leopard" waren mit Brad Jackson, Jules und Guy Salter drei aus dem aktuellen Siegerteam des Volvo Ocean Race (VOR). Rob Greenhalgh segelte auf dem zweitplatzierten Schiff, während Justin Slattery beim vorigen VOR auf der Siegeryacht an Bord war. Zudem hat Jason Carrington schon viele Siegeryachten gebaut. Segelmacher Jeremy Elliott ist ein weiterer Weltumsegler und America's-Cup-Akteur. Hugh Agnew navigierte die Siegeryacht beim Rolex Sydney Hobart Race 2004, und nicht zuletzt Mike Slade selbst hat seit den frühen 1990er Jahren Teams um sich herum geformt, die auf höchstem Grand-Prix-Level und mit modernsten Maxiyachten Rennen gesegelt sind, ausnahmslos geführt durch die ruhige Hand von Chris Sherlock. Erfahrung und Können gab es in Fülle auf der "Leopard", was die Yacht von der Rekordfahrt abgehalten hat, war die Laune des Windes.
Slade erklärte, wie sich das Rennen entwickelte: "Es gibt eine Menge Tücken auf dem Kurs. Er verläuft die ganze Zeit in Landnähe und hat die entsprechenden, leidvollen Einflüsse. Es gibt den Spruch, dass der Ätna den Wind ansaugt in der Straße von Messina. Und das hat sich für uns bewahrheitet. Wir saßen fest in seinem Schatten und haben uns bis zum Stromboli durchgeschlagen, und dort fingen die Probleme erst richtig an." Tatsächlich mussten hier neben zwanzig anderen Yachten die beiden US-amerikanischen Mini-Maxis "Rosebud" und "Bella Mente" das Rennen aufgeben, als ein stürmischer, böiger Wind anderthalb Tage um die nordöstliche Ecke von Sizilien peitschte.
"Nach Stromboli wurde es hart", berichtete Slade. "Fünf oder sechs Stunden lang zogen Wetterfronten über uns hinweg. Aber wir haben ein starkes Boot und können damit umgehen. Tatsächlich hätten wir uns mehr dieser Bedingungen gewünscht." Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Rund um Lampedusa blieb der Wind aus. Die "Leopard" mag eine starke Brise von über 20 Knoten, aber es wehte nur mit 12 bis 18 Knoten auf dem Weg zurück nach Malta. "Es war ein zähes Ringen, um in den Hafen zu kommen", sagte Slade. "Der Wind von hinten war komplett eingeschlafen." Am Ende stellte Slade angesichts der verpassten Rekordzeit fest: "Das ist eben Segeln, wir müssen es erneut versuchen."
Geradezu euphorische Stimmung herrschte dagegen nach dem Zieldurchgang auf der "Alegre". Andres Soriano war überwältigt von den Emotionen, als er sich des Sieges über alles nach berechneter Zeit bewusst wurde: "Es ist ein großartiges Gefühl. Als wir die Ziellinie nach diesem großartigen Wettkampf kreuzten, hatte ich Tränen in den Augen, während ich der Crew gedankt habe. Die Nachricht, dass wir gewonnen haben, war einfach überwältigend. Es ist eine Bestätigung für alle, die daran beteiligt waren - die Crew auf dem Boot und diejenigen, die an Land und in der Vorbereitung geholfen haben."
Als erfahrener Hochsee-Segler war sich Soriano auch bewusst, dass der Wind auf seiner Seite war. Das Frontensystem, das über den Kurs hinweg gezogen ist, brachte zwei Drittel des Feldes aus dem Gleichgewicht. Aber die "Alegre" hatte die Bedingungen besser gemeistert als die hochkarätig besetzten "Luna Rossa" mit dem mehrmaligen Olympiamedaillen-Gewinnern Robert Scheidt und Torben Grael sowie Karl Kwoks "Beau Geste" und Niklas Zennströms "Rán", der Siegerin über alles beim Rolex Fastnet Race. So ging dann auch ein großes Lob von Steuermann Scheidt an die Adresse der "Alegre": "Sie haben einen großartigen Job gemacht und das Boot sehr gut gepusht. Sie haben das Material im Sturm geschont, und wenn sie Entscheidungen zu treffen hatten, dann trafen sie die richtigen." Für Soriano erfüllte sich nach dem Sieg nach gesegelter Zeit im vergangenen Jahr nun ein Traum, denn dieser Sieg ist noch um einiges süßer, schließlich zählt er über alles.
Mit dem Abschluss des Rolex Middle Sea Race sind die Langstreckenrennen in Europa für diese Saison beendet und die Eigner können nun ihre Yachten Richtung Australien verschiffen, wo am 2. Weihnachtstag mit dem Rolex Sydney Hobart Race der letzte Höhepunkt des Jahres 2009 und der erste für die kommende Saison gestartet wird.
Ras al-Khaimah, UAE Alinghi, Titelverteidiger des 33. America's Cup, legte diesen Morgen von der America's-Cup-Insel Al Hamra ab und hisste die Segel für den ersten Trainingstag in Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
„Die Bedingungen hier sind ideal für diese Boote“, sagte Alinghis Teamskipper Brad Butterworth, „es herrscht genau die auffrischende Seebrise, die wir uns erhofft haben und das bedeutet, dass wir sechs Tage in der Woche segeln können; das könnte für unser Vorhaben nicht besser sein.“
Der gigantische Katamaran kam am 30. September nach einer zwölftägigen Reise über 4400 Seemeilen von Europa her in den Emiraten an. Seither ist auch das Team umgezogen, hat das Boot wieder zusammengebaut und auf die viermonatige Trainingssession vor dem ersten Rennen des 33. America's Cup im Februar 2010 vorbereitet.
„Ich möchte nebst vielen anderen Ras al-Khaimah, den Vereinigten Arabischen Emiraten, seiner königlichen Hoheit Scheich Saud, seiner Hoheit Scheich Omar und Dr. Masaad danken. Dies ist ein fantastischer Austragungsort für den America's Cup. Die Arbeiten dauern noch an, aber was bisher erreicht wurde, ist einzigartig.
Es ist eine Ehre und ein Vergnügen, hier zu sein und ich kann es nicht erwarten, zu segeln“, sagte Alinghis-Teampräsident Ernesto Bertarelli am Samstag an einer Medienkonferenz im Al Hamra Village. „Einige der Dinge, die ich von BMW Oracle sehe, tönen wie ein Trailer von einem Hollywood-Film. Denken sie wirklich, dass wir und der Rest der Welt nicht wissen, dass 40 Prozent des Ölhandels auf der Welt durch die Strasse von Hormuz gehen und ebensoviele Güter importiert werden und es deshalb in den letzten zehn Jahren die am schnellsten wachsende Gegend der Welt war?
Wenn es in dieser Strasse oder im ganzen Gebiet Sicherheitsprobleme geben würde, dann wüssten wir davon. Ich sage also: Come on, BMW Oracle, Larry Ellison, Russell Coutts und Tom Ehman: lasst uns zur Sache kommen und mit dem Segeln beginnen. Hört auf, einfach so irgendwelche Dinge zu erfinden.“
Die Vorbereitungen für den America's Cup sind in vollem Gange – sowohl auf Al Hamra Island, wo die Team-Bases beheimatet sind als auch im Al Hamra Village, wo die Teams und die Besucher über die nächsten Monate untergebracht sein werden. Die Infrastruktur ist perfekt auf den Anlass zugeschnitten – dies ist Ras al-Khaimah und Dr. Khater Massaad, Berater seiner Hoheit Scheich Saud bin Saqr Al Qasimi, Kronprinz und Vizeregent von Ras al-Khaimah, zu verdanken, deren Unterstützung enorm wertvoll ist.
„Wir sind stolz, Gastgeber für einen Sportanlass von solch weltweiter Bedeutung zu sein, und heissen Alinghi mit offenen Armen willkommen“, sagte Dr. Massaad, „wir hoffen nur, das wir bald den Herausforderer BMW Oracle willkommen heissen dürfen, um die Vorbereitungen für ihre Basis auf Al Hamra America's Cup Island zu beginnen. Die Regierung von Ras al-Khaimah und die Vereinigten Arabischen Emirate garantieren die Sicherheit beider Teams im Vorfeld und während dem Cup“, erklärte er.
Grant Simmer, Designteam-Koordinator von Alinghi, war während der ersten Vorbereitungen vor Ort. Er ist begeistert von der Geschwindigkeit, mit der die Arbeiten vorangegangen sind: „Der Unterschied vom Zeitpunkt, als wir hier angekommen sind, zum jetzigen Stand der Dinge ist unglaublich. Die Unterstützung aller Parteien, die hier in Ras al-Khaimah involviert sind, ist beispiellos und wir freuen uns auf einen erfolgreichen America's-Cup-Match 2010.“
Alinghi widrsich nun für den Rest des Jahres ganz dem Trainingsplan widmen zur Vorbereitung auf den Match im Februar 2010.